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  • DFB-Pokal: Bayern raus

DEUTSCHLAND/WELT

 

05.03.2009

05.03.2009 | Hamburg (dpa)

Bayer wirft Bayern raus - Werder und HSV weiter

 

Bayer Leverkusen hat den deutschen Fußball-Meister Bayern München aus dem DFB-Pokal geworfen und die erste Titelhoffnung der Münchner in dieser Saison zerstört. Das Team von Trainer Bruno Labbadia gewann in Düsseldorf das erst nach der Pause packende Viertelfinale mit 4:2 (0:0).

Neben Leverkusen zogen einen Tag nach dem klassentieferen FSV Mainz 05 die Erstliga-Vertreter SV Werder Bremen und Hamburger SV in das Halbfinale ein. Bremen setzte sich gegen den VfL Wolfsburg mit 5:2 durch, der HSV kam gegen Zweitliga-Schlusslicht SV Wehen-Wiesbaden zu einem 2:1. Die Runde der letzten Vier wird am Samstag im Aktuellen Sportstudio des ZDF ausgelost.

In Düsseldorf trafen Tranquillo Barnetta (54.), Arturo Vidal (61.) und Patrick Helmes (70.) zum zwischenzeitlichen 3:0 für die Bayer- Elf. Der Sturmlauf der anfangs enttäuschenden Gäste wurde zwar noch mit den Toren von Lucio (72.) und Miroslav Klose (74.) belohnt, doch Stefan Kießling machte in der Nachspielzeit (90.+2) den Erfolg gegen die Elf von Trainer Jürgen Klinsmann perfekt.

Der fünfmalige Pokalsieger Bremen feierte beim 5:2 gegen Wolfsburg seinen zweiten Pflichtspielsieg in diesem Jahr. Mit einem Blitzstart und zwei Toren in den ersten sechs Minuten stellte Werder die Weichen für den Pokal-Coup bei den «Wölfen», die eine Woche nach dem UEFA- Cup- K.o. gegen Paris St. Germain im zweiten Wettbewerb die Segel streichen mussten. Diego (3.) und Mesut Özil (6.) legten schnell vor für die Hanseaten, die Wolfsburger schlugen durch Edin Dzeko (10./44.) zurück und glichen noch vor der Pause aus. Mit einem Foulelfmeter brachte Werders Brasilianer Diego in der 55. Minute Bremen wieder auf Sieg- Kurs. Claudio Pizarro (71. und 89.) machte den Halbfinal-Einzug der Gäste mit einem Doppelpack perfekt.

Für den erst in den Schlussminuten geforderten HSV geht der Tanz auf drei Hochzeiten weiter. Gegen Wehen-Wiesbaden war Mladen Petric einmal mehr der entscheidende Mann im Hamburger Angriff. An der Führung durch ein Eigentor von Marko Kopilas (17.) war der Kroate zwar nur indirekt beteiligt, weil er seinen Gegenspieler hart bedrängte. Das 2:0 erzielte Petric dann im Stile eines Torjägers selbst (37.). Die Hamburger schalteten in der zweiten Halbzeit einen Gang zurück und mussten nach dem Anschlusstreffer durch Sandro Schwarz in der 85. Minute gar noch um den Sieg zittern.

Bereits am Vortag hatte Zweitligist Mainz durch ein 1:0 gegen den FC Schalke 04 erstmals in seiner Vereinsgeschichte die Pokal- Vorschlussrunde erreicht.

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