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DEUTSCHLAND/WELT

 

19.07.2010 | Frankfurt/Main

Zahl der beschlagnahmten «Blüten» erneut gestiegen

Wieder deutlich mehr Falschgeld haben Polizei, Bundesbank und Handel im ersten Halbjahr 2010 in Deutschland aus dem Verkehr gezogen. 33 654 entdeckte «Blüten» von Januar bis Ende Juni bedeuten einen Anstieg um 20 Prozent im Vergleich zur zweiten Jahreshälfte 2009, wie die Bundesbank am Montag in Frankfurt mitteilte.

Im Euro-Raum wurden nach Angaben der Europäischen Zentralbank (EZB) 387 000 gefälschte Banknoten entdeckt und damit rund 13 Prozent weniger als im Halbjahr zuvor (447 000).

Der Trend in Deutschland zeigt seit Anfang 2008 steil nach oben. Allerdings sind die Spitzenwerte aus den Jahren 2004 und 2005, als bis zu 45 000 gefälschte Scheine einkassiert worden waren, noch weit entfernt. Am häufigsten gefälscht wurde sowohl in Deutschland als auch im Euro-Raum der 50-Euro-Schein. In Deutschland hatte der «falsche Fuffziger» einen Anteil von fast zwei Dritteln an allen entdeckten Fälschungen, im Euro-Raum lag der Anteil bei 42,5 Prozent.

Quelle: dpa

 

 

Polizei-Beratung: Hier kann Ihnen etwas "blühen"... »

19.07.2010 | Frankfurt/Main

Echte Euro-Scheine überstehen Waschgang

Echte Euroscheine überstehen eine Runde in der Waschmaschine völlig unbeschadet. Doch es gibt einfachere Wege, «Blüten» zu erkennen. Die Banknoten haben etliche Sicherheitsmerkmale. Die Deutsche Bundesbank empfiehlt, stets mehrere davon zu prüfen. Die Faustregel ist: «Fühlen, Sehen, Kippen»:

FÜHLEN: Durch den sogenannten Stichtiefdruck auf der Vorderseite der Scheine heben sich Teile von der Oberfläche ab und sind so ertastbar. Dazu zählen die Abkürzungen der Europäischen Zentralbank am oberen Rand (BCE, ECB, EZB, EKT, EKP), die Wertzahlen des Scheines sowie die Abbildungen der Fenster und Tore, die sich auf den Motiven finden.

SEHEN: Im Gegenlicht werden drei Sicherheitsmerkmale sichtbar: Auf der unbedruckten Fläche schimmert das Wasserzeichen mit Motiv und Wertzahl. Außerdem ist dann der Sicherheitsfaden in der Mitte der Banknote erkennbar. Mit dem «Durchsichtsregister» links oben auf der Scheinvorderseite wird erst im Gegenlicht eine vollständige Zahl.

KIPPEN: Bei Scheinen bis 20 Euro befindet sich ein Folienstreifen am rechten Rand der Vorderseite. Je nach Lichteinfall schimmert das Eurosymbol oder die Wertzahl. Bei Scheinen von 50 Euro an erscheint auf dem eckigen Folienelement zudem das Architekturmotiv des Scheins.

Quelle: dpa

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