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DEUTSCHLAND/WELT

 

27.10.2010 | Berlin

Fallschirmsprung von Berliner Hochhaus - Mann schwer verletzt

Das sogenannte Base-Jumping gilt als eine der gefährlichsten Sportarten. Trotzdem stürzen sich immer wieder Fallschirmspringer von Klippen oder Hochhäusern und genießen sekundenlangen freien Fall. In Berlin verunglückte nun ein Springer.

Ein Mann ist in der Nacht zu Mittwoch mit einem Fallschirm von einem Hochhaus-Rohbau in Berlin gesprungen und hat sich lebensgefährlich verletzt. Gegen 3.30 Uhr stürzte sich der sogenannte Base-Jumper laut Polizei von dem 120 Meter hohen Dach des künftigen Luxushotels Waldorf Astoria gegenüber vom Bahnhof Zoo in Charlottenburg. Im Gleitflug prallte der 30-Jährige gegen ein gegenüberliegendes Haus und schlug auf dem Hardenbergplatz auf dem Bürgersteig auf. Mit schweren Verletzungen wurde er in ein Krankenhaus gebracht.

Der Mann trug einen Helm mit einer Kamera, die von der Polizei beschlagnahmt wurde. Base-Jumping ist das Springen von Häusern oder Bergen mit Fallschirmen, die häufig erst kurz vor dem Boden geöffnet werden. Im Internet sind zahlreiche Filme zu sehen, die bei den gefährlichen Sprüngen aufgenommen wurden.

Wie der Mann auf die bewachte Baustelle kommen konnte, war unklar. Am Mittwoch lag er noch auf der Intensivstation des Krankenhauses. Ein Wachmann hatte die Polizei alarmiert. An der Unfallstelle stießen die Polizisten auch auf einen 32-jährigen Begleiter des Springers.

Quelle: dpa

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