DEUTSCHLAND/WELT
19.03.2009

19.03.2009 | Berlin (dpa)
Opel-Händler stimmen über Beteiligung ab
Die deutschen Opel-Händler entscheiden heute in Darmstadt über eine mögliche Beteiligung am angeschlagenen Autobauer. Opel strebt mehr Unabhängigkeit vom angeschlagenen Mutterkonzern GM an und hat dazu auch den Staat um Hilfe gebeten.
Das Unternehmen benötigt mehr als sieben Milliarden Euro, davon 3,3 Milliarden vom Staat.
Nach Ansicht von IG-Metall-Chef Berthold Huber muss sich die Bundesregierung zur Rettung des Autobauers rasch bereiterklären, eine Beteiligung oder eine Bürgschaft zuzusichern. «Wir haben wahrscheinlich nicht mehr so viel Zeit, um die Arbeitsplätze bei Opel zu sichern», mahnte Huber im Deutschlandfunk. Man müsse die Unsicherheiten für die Menschen und das Unternehmen beenden. Er halte Opel für überlebensfähig, erklärte der Gewerkschaftschef. Schuld an der Krise sei das Missmanagement des amerikanischen Mutterkonzerns General Motors (GM).




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