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DEUTSCHLAND/WELT

 

23.03.2009

23.03.2009 | Washington/Tokio (dpa)

16 Tote bei Flugzeugabstürzen in den USA und Japan   

 
Bei zwei Flugzeugabstürzen in den USA und Japan sind 16 Menschen ums Leben gekommen.

 

USA

Im US-Bundesstaat Montana starben am Sonntag nach neuesten Meldungen 14 Menschen. Unter den Toten sind sieben Kinder, berichtete der US-Sender CNN. Zunächst war von 17 Toten berichtet worden.


Die Kinder sollen auf dem Weg in den Ski-Urlaub gewesen sein. Das einmotorige Propeller-Flugzeug war auf dem Flug nach Bozeman in Montana. Es zerschellte auf einem Friedhof. Augenzeugen berichteten, dass die Maschine sofort in Flammen aufging. Über die Absturzursache war zunächst nichts bekannt. Ein Sprecher der Luftfahrtbehörde FAA sagte in Washington, das kleine Flugzeug vom Typ Pilatus PC-12 sei normalerweise für nicht mehr als zehn Passagiere angelegt.

«Es sah alles ganz schrecklich aus, ... aber wir konnten nichts mehr tun», sagte der Ex-US-Soldat Steven Guidoni, der Minuten nach dem Absturz zum Unfallort geeilt war, um zu helfen. Die Polizei habe ihn wie die anderen Anwohner, die helfen wollten, weggeschickt, sagt er in einem CNN-Telefoninterview.


Japan

Die Bruchlandung auf Tokios internationalem Flughafen Narita kostete am Montagmorgen nach Krankenhausangaben den Piloten und den Kopiloten das Leben. Spektakuläre Bilder im japanischen Fernsehen zeigten, wie die aus China kommende FedEx-Maschine vom Typ MD-11 kurz vor 7.00 Uhr Ortszeit auf der Landebahn von Narita aufprallte, schräg hochgedrückt wurde und mit der linken Tragfläche auf den Boden schlug. Dabei geriet das Flugzeug sofort lichterloh in Flammen und überschlug sich. Rund ein Dutzend Feuerwehrwagen rasten zur Unglücksstelle. Der Brand konnte nach gut zwei Stunden gelöscht werden. Das Unglücksflugzeug kam aus dem chinesischen Guangzhou. An Bord des völlig ausgebrannten Flugzeugs befanden sich Medienberichten zufolge außer den beiden amerikanischen Piloten keine weiteren Passagiere.

Im Bereich des Flughafens Narita herrschten Medienberichten zufolge Windstärken von rund 72 Kilometer in der Stunde. Fluggesellschaften seien vor möglichen Scherwinden gewarnt worden, bei denen sich die Windgeschwindigkeit und -richtung plötzlich ändern können.

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