• PROGRAMM
  • AKTUELL
  • MEDIATHEK
  • MUSIK
  • SERVICE
  • BERLIN
  • KONTAKT

Anmelden

  • Berlin

  • Deutschland/Welt

  • Sport

  • Polizei Aktuell

  • Rückrufaktionen

  • Jochens Hertha-Tipp

  • BER Aktuell

  • Berlinale

  • Jahresrückblick 2011

  • FIFA Frauen-WM 2011

  • Startseite
  • Aktuell
  • Deutschland/Welt
  • Hauseinsturz in Brühl

DEUTSCHLAND/WELT

 

13.12.2010 | Brühl

Experten suchen Ursache für Hauseinsturz in Brühl

 

Nach dem Einsturz eines Wohnhauses in Brühl bei Köln geht die Ursachenforschung weiter. Die drei aus den Trümmern geborgenen Toten sollen am heutigen Montag obduziert werden.

Die Rettungskräfte hatten am Sonntagabend die Bergungsarbeiten eingestellt, nachdem sie die Leiche eines noch zuletzt vermissten zehnjährigen Mädchens gefunden hatten.

Auch der 45 Jahre alte Vater und seine 47 Jahre alte Lebensgefährtin starben bei der Explosion. Als einziger Überlebender der Katastrophe konnte ein zwölfjähriger Junge gerettet werden. Glück hatte auch sein älterer Bruder - er war nicht zu Hause.

Das Haus der Familie war am Samstagabend eingestürzt. Die Ursache dafür ist unklar. Gas wurde unmittelbar nach dem Unglück nicht gemessen. Fest steht nur, dass es eine heftige Druckexplosion gab. Alles, was derzeit an möglichen Ursachen genannt werde, entbehre jeder Grundlage, betonte ein Polizeisprecher am Sonntag.

Nach Augenzeugenberichten hatte es einen lauten Knall gegeben. Als die Nachbarn daraufhin aus dem Fenster sahen, war die Doppelhaushälfte schon eingestürzt. Die Straße davor lag voller Trümmer. Den Zwölfjährigen gruben die Rettungskräfte noch am selben Abend mit bloßen Händen und unter Lebensgefahr aus. Die drei Toten wurden am Sonntag gefunden.

Am Sonntagmorgen begann die Feuerwehr, den Schutt abzutragen. «Wir können jetzt nur noch Bagger einsetzen; weiter mit den Händen zu arbeiten, wäre viel zu gefährlich», schilderte ein Feuerwehrsprecher die Lage. Der Gebäudeteil, der noch stand, war einsturzgefährdet und wurde am Nachmittag abgerissen. Lastwagen transportierten die Trümmer ab - am Sonntagabend war das gesamte Haus verschwunden.

Der Mann war zum Zeitpunkt der Explosion wohl im Keller, die Frau stürzte hinab. Beide waren vermutlich sofort tot. Nach Angaben der Polizei war der Mann der Vater der drei Kinder. Die Frau war seine Lebensgefährtin, aber nicht die Mutter. Am Abend fanden die Helfer auch das tote Mädchen.

dpa
12.12.2010 | Bergheim

Traurige Gewissheit in Brühl: Drei Tote bei Hauseinsturz

 

Im Schutt eines eingestürzten Hauses in Brühl hat die Feuerwehr am Sonntag alle drei noch Vermissten tot gefunden, unter ihnen ein zehnjähriges Mädchen. Von dem Haus blieb nichts stehen.

 

Ein zwölfjähriger Junge wurde mit ein paar Schrammen gerettet, aber seine zehnjährige Schwester, sein Vater (45) und dessen Lebensgefährtin (47) kamen um. Über die Ursache des Unglücks vom Samstag wird gerätselt.

 

Die Feuerwehrleute hatten bis zum Schluss gehofft, wenigstens das Kind lebend zu bergen - vielleicht hatte sich im Schutt ja ein Hohlraum gebildet. Aber am Abend musste Feuerwehrsprecher Andreas Kreutz nach dem Fund eines leblosen Körpers berichten: «Es ist definitiv das vermisste Mädchen - tot.»

Wenigstens ein Erfolg gab den Helfern Auftrieb. Am Samstagabend war es den Feuerwehrleuten unter Einsatz ihres Lebens gelungen, den zwölf Jahre alten Jungen mit den Händen aus dem Schutt zu graben. Er hatte nur leichte Verletzungen abbekommen.

 

Die Unglücksursache ist unklar; Gas wurde unmittelbar nach dem Unglück nicht gemessen. Fest steht nur, dass es eine heftige Druckexplosion gegeben hat. Alles, was derzeit an möglichen Ursachen genannt werde, entbehre jeder Grundlage, betonte ein Polizeisprecher.

 

Nach Augenzeugenberichten hatte es am Samstagabend einen lauten Knall gegeben. Als die Nachbarn daraufhin aus dem Fenster sahen, war die Doppelhaushälfte schon eingestürzt. Die Straße davor lag voller Trümmer.

Am frühen Sonntagmorgen begann die Feuerwehr, den Schutt abzutragen. «Wir können jetzt nur noch Bagger einsetzen; weiter mit den Händen zu arbeiten, wäre viel zu gefährlich», schilderte Feuerwehrsprecher Josef Uhlhaas die Lage. Der Gebäudeteil, der noch stand, war stark einsturzgefährdet und wurde am Nachmittag abgerissen. Lastwagen transportierten die Trümmer ab - am Sonntagabend war das gesamte Haus verschwunden.

 

Der Mann war zum Zeitpunkt der Explosion wohl im Keller, die Frau stürzte hinab. Beide waren vermutlich sofort tot. Ein 15 Jahre alter Sohn hatte Glück: Er war zum Zeitpunkt des Einsturzes nicht zu Hause. Nach Angaben der Polizei war der Mann der Vater der drei Kinder. Die Frau war seine Lebensgefährtin, aber nicht die Mutter.

 

Nachbarn äußerten sich fassungslos. «Ich habe fast einen Schlag bekommen», berichtete Anne Brügel (69). «Das ganze Dach war runtergerutscht. Ich war völlig außer mir.» Sie rief als erstes ihren Sohn an, um ihm zu sagen, dass nicht ihr Haus explodiert war, sondern das auf der anderen Straßenseite.

Quelle: dpa

Kommentare

Mediathek
  • Impressum
  • AGB
  • Werbung
  • Newsletter
  • Kontakt
  • Linktipps
  • Datenschutz
  • Sitemap