DEUTSCHLAND/WELT
28.12.2010

28.12.2010 | Teheran
Teheran dämpft Hoffnung auf Freilassung der Deutschen.
Rund zwölf Stunden lang haben sich die beiden seit Wochen im Iran inhaftierten Deutschen mit ihren Familienangehörigen getroffen. Das teilte das Auswärtige Amt in Berlin mit. Der Reporter war von einer Schwester und der inhaftierte Fotograf von seiner Mutter besucht worden. Die beiden Männer waren bei dem Versuch verhaftet worden, den Sohn und den Anwalt von Sakineh Mohammadi- Aschtiani zu interviewen. Die Frau war wegen Ehebruchs zum Tode verurteilt worden. Die Deutschen sollen gegen Visa-Regelungen verstoßen haben.
Die iranischen Behörden haben Hoffnungen auf eine baldige Freilassung der beiden deutschen Journalisten gedämpft. Ein Sprecher des Außenministeriums bestätigte, dass die seit elf Wochen im Iran inhaftierten Männer ihre Angehörigen treffen durften. Er wies aber Spekulationen zurück, dass nun auch ihre Freilassung anstehe. Der Fall sei in den Händen der Justiz.




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