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DEUTSCHLAND/WELT

 

04.01.2011 | Washington

US-Regierung baut Hürden für Ölbohrungen ab

 

Erstmals nach dem Ende der Ölpest soll im Golf von Mexiko wieder im großen Stil nach Öl gebohrt werden dürfen. Die US-Regierung will für 13 Unternehmen den Weg frei machen, ihre Bohrungen fortzusetzen, die im letzten Frühjahr wegen der Umweltkatastrophe gestoppt werden mussten.

Die Behörde verzichte darauf, die bereits laufenden Projekte erneut auf ihre Umweltverträglichkeit hin zu prüfen, teilte das Innenministerium in Washington am Montag mit.

Damit sind aber noch nicht alle Hürden für die Fortsetzung der Bohrungen abgebaut. Die 13 Unternehmen, zu denen neben anderen Shell und Chevron gehören, müssen zunächst noch belegen, dass sie die strengeren Sicherheitsvorschriften erfüllen, die nach der Explosion der BP-Bohrinsel «Deepwater Horizon» im April eingeführt wurden. Bei der größten Umweltkatastrophe in der US-Geschichte waren 780 Millionen Liter Rohöl ins Wasser ausgetreten.

dpa

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