• PROGRAMM
  • AKTUELL
  • MEDIATHEK
  • MUSIK
  • SERVICE
  • BERLIN
  • KONTAKT

Anmelden

  • Berlin

  • Deutschland/Welt

  • Sport

  • Polizei Aktuell

  • Rückrufaktionen

  • Jochens Hertha-Tipp

  • BER Aktuell

  • Berlinale

  • Jahresrückblick 2011

  • FIFA Frauen-WM 2011

  • Startseite
  • Aktuell
  • Deutschland/Welt
  • Bundeswehr

DEUTSCHLAND/WELT

 

Aktuell | "Gorch Fock" Affäre | Unfalltod von Soldat | Feldpost-Affäre

31.01.2011 | Ushuaia/Berlin

Gorch Fock segelt heim - Weitere Vorwürfe

 

Nach den massiven Anschuldigen aus der Heimat hat die Besatzung des Segelschulschiffs «Gorch Fock» den Anker für die dreimonatige Rückreise nach Deutschland gelichtet.

Unter dem Befehl des kurzfristig eingeflogenen Kommandanten Michael Brühn legte das Schiff am Sonntag vom argentinischen Ushuaia ab. Mit an Bord sind die Ermittler einer Untersuchungskommission. Sie sollen die Berichte über Missstände bei der Ausbildung und Schikane-Vorwürfe von Offiziersanwärtern gegen die Stammbesatzung untersuchen. Die «Gorch Fock» wird Ende April zurück im Heimathafen Kiel erwartet.

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hatte die Heimkehr der «Gorch Fock» angeordnet. In Ushuaia war der von Guttenberg suspendierte bisherige Kommandant Norbert Schatz kurz vor dem Ablegen mit militärischen Ehren verabschiedet worden. Schatz genoss unter der Stammbesatzung hohes Ansehen. Er wird in den nächsten Tagen in Deutschland zurückerwartet. Der Marineoffizier erwägt nach Medienberichten juristische Schritte gegen seine Suspendierung.

An Bord der «Gorch Fock» sollen junge Offiziersanwärter von Mitgliedern der Stammbesatzung drangsaliert, übermäßig unter Druck gesetzt und sogar sexuell genötigt worden sein. Unter noch ungeklärten Umständen waren 2008 und 2010 zwei Offiziersanwärterinnen zu Tode gekommen.

In der Heimat gab es weitere Vorwürfe gegen die Besatzung. Bei Befragungen von Offiziersanwärtern in der Marineschule Flensburg-Mürwik sammelte ein Ermittlerteam nach Medienberichten weitere belastende Zeugenaussagen. Danach wurde laut «Bild»-Zeitung (Samstag) eine Kadettin schikaniert, bis sie weinend zusammenbrach. Ein Offiziersanwärter beklagte sich beim Wehrbeauftragten Hellmut Königshaus demnach darüber, dass er trotz massiver Höhenangst habe in die Wanten steigen müssen.

Die Stammbesatzung hat die Vorwürfe in einem offenen Brief an Verteidigungsminister Guttenberg (CSU) zurückgewiesen und als «Rufmord» bezeichnet. In dem am Wochenende bekanntgewordenen Schreiben heißt es: «Wir, die Stammbesatzung der «Gorch Fock», fühlen uns sehr alleine gelassen.» Gefehlt habe «der Rückhalt unserer übergeordneten Dienststellen». Die Suspendierung von Schatz wird als «Abservierung» kritisiert. Eines der Mitglieder Schiffsbesatzung bekräftigte, dass das Schreiben authentisch sei: «Das war kein Scherz».

 
Quelle: dpa

 

20.01.2011 | Gera

Ermittlungen nach Unfalltod von Bundeswehrsoldat

 

Der Bundeswehrsoldat, der im Dezember in Afghanistan starb, wurde mutmaßlich durch eine Kugel aus der Dienstwaffe eines Kameraden getötet. «Aus der Waffe eines anderen Soldaten soll sich ein Schuss gelöst haben».

 

Das sagte der leitende Oberstaatsanwalt aus Gera, Thomas Villwock, am Donnerstag und bestätigte damit Medienberichte. Wie es zu dem Unglück gekommen sei, sei aber noch völlig unklar. Die Akte liege der Staatsanwaltschaft Gera noch nicht vor, sei aber von der Bundeswehr angekündigt.

Ob die Geraer Staatsanwaltschaft für die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung überhaupt zuständig ist, ist laut Villwock noch nicht geklärt. Es müsse geprüft werden, ob der beschuldigte Kamerad, der in Bayern stationiert sei, seinen privaten Wohnsitz in der Region Gera habe.

 

Ein 21 Jahre alter Hauptgefreiter war kurz vor dem Weihnachtsbesuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ums Leben gekommen. Die Bundeswehr hatte nach dem Vorfall mitgeteilt, der Soldat sei mit einer Schusswunde in einem Außenposten gefunden worden. Demnach starb er später während einer Notoperation im Feldlager Pol-e-Chomri. In Berichten hieß es damals, es habe sich offenbar ein Schuss gelöst, als der Soldat seine Waffe reinigte. Inzwischen berichten Medien, ein Soldat habe bei Spielereien mit seiner Pistole auf den Hauptgefreiten gezielt und abgedrückt.

Quelle: dpa

Kommentare

Mediathek
  • Impressum
  • AGB
  • Werbung
  • Newsletter
  • Kontakt
  • Linktipps
  • Datenschutz
  • Sitemap