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DEUTSCHLAND/WELT

 

02.04.2011 | Bangkok/Berlin

35 Tote nach Unwetter in Thailand

 

Mindestens 35 Menschen sind bei den Fluten und Schlammlawinen nach heftigen Regenfällen im Süden Thailands ums Leben gekommen. Allein 15 Leichen seien in der Provinz Nakorn Si Thammarat gefunden worden, berichteten Vertreter der nationalen Katastrophenschutzbehörde.

Rettungshelfer suchten weiter nach Opfern der für die Jahreszeit höchst ungewöhnlichen Unwetter. Den Angaben nach sind fast eine Million Menschen in den bei Touristen beliebten Regionen von den Überschwemmungen betroffen. Den Schaden schätzte die Behörde auf umgerechnet mehr als 160 Millionen Euro. Meteorologen zufolge verursachten eine Hochdruck-Front aus China und das Klimaphänomen La Nina die enormen Regenfälle, die Anfang der Woche niedergegangen waren.

 

Quelle: dpa

 

31.03.2011 | Bangkok

Tausende Touristen in Thailand gestrandet

Bangkok (dpa) - Ein Erdrutsch nach schweren Regenfällen hat im Süden Thailands mindestens zehn Menschen in den Tod gerissen. Die für die Jahreszeit völlig unüblichen Unwetter trafen auch tausende Touristen in den populären Urlaubsorten Phuket, Koh Samui und Krabi. Die Marine musste 400 gestrandete Touristen und Einheimische mit Hubschraubern und kleinen Booten von der Insel Tao im Golf von Thailand retten.

In der Ortschaft Khao Phanom in der Provinz Krabi rund 600 Kilometer südlich von Bangkok geriet am Mittwoch an einem Wasserreservoir ein riesiger Erdwall ins Rutschen, berichtete der Distriktvorsteher der Ortschaft Khao Panom, Suphot Channakhet, im Rundfunk. «Wir haben zehn Leichen geborgen, rechnen aber mit mehr Toten», sagte er. Dutzende Menschen würden vermisst.

Auf Koh Samui waren zeitweise tausende Touristen gestrandet, weil Flüge wegen Überflutung des Flughafens gestrichen wurden und die Fähren wegen hoher Wellen nicht mehr fuhren. Die deutsche Botschaft unterrichtete in Thailand gemeldete Deutsche per Email über die Lage. Die thailändische Marine bemühe sich, Notleidenden zu helfen. Am Mittwochnachmittag (Ortszeit) lief der Verkehr wieder.

Bei den Überschwemmungen sind in dem südlichen Provinzen zwischen dem Golf von Thailand und der Andaman-See seit dem Wochenende mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Solche Wetterbedingungen habe es seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben, sagte Smith Dharmasaroja, Chef einer Stiftung für Katastrophenwarnungen. Dafür sei unter anderem das alle paar Jahre aktive Wetterphänomen La Niña verantwortlich, das in diesem Jahr aber ungewöhnlich lange anhalte.

Quelle: dpa

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