DEUTSCHLAND/WELT

03.05.2011 | San Francisco/New York
Um eine Hochwasserkatastrophe abzuwenden, haben die Behörden im US-Bundesstaat Illinois einen Damm am Mississippi gesprengt.
In der Nacht zum Dienstag wurden die ersten Sprengungen durchgeführt, berichtete die Zeitung «Southeast Missourian».
Weitere sollten folgen, um die bereits evakuierte Stadt Cairo und andere Ortschaften in Missouri, Illinois und Kentucky vor einer Überflutung zu schützen. Das Hochwasser überschwemmt nun Tausende Hektar Farmland.
Infolge der heftigen Regenfälle in den vergangenen Tagen waren die Wasserstände im Fluss Mississippi gefährlich angestiegen. Weite Gebiete sind von einer Flutkatastrophe bedroht.
In den 1920er Jahren war die Sprengung des Schutzwalls im Katastrophenfall von den Behörden erstmals bewilligt worden, berichtete das «Wall Street Journal». Erst einmal - im Jahr 1937 - wurde von dieser Notmaßnahme Gebrauch gemacht.




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