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  • FDP sackt unter Fünf-Prozent-Hürde

DEUTSCHLAND/WELT

 

06.05.2011 | Köln

Union hat gegenüber dem Vormonat wieder zugelegt, Grüne weiter stark.

Die Union hat bei der Sonntagsfrage des aktuellen ARD-DeutschlandTrends gegenüber dem Vormonat zugelegt. CDU/CSU gewannen zwei Punkte hinzu und kommen auf 35 Prozent. Die FDP sackt unter die Fünf-Prozent-Hürde. Sie verliert einen Punkt auf vier Prozent.

Die SPD verliert ebenfalls einen Punkt und liegt nun bei 26 Prozent. Die Grünen kommen unverändert auf 23 Prozent. Die Linke liegt unverändert bei sieben Prozent.

Für die am Donnerstag veröffentlichte Sonntagsfrage im Auftrag der ARD-«Tagesthemen» hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap von Montag bis Mittwoch 1501 Wahlberechtigte bundesweit telefonisch befragt.

In einer am Vortag veröffentlichten Forsa-Umfrage für «Stern» und RTL waren die Grünen auf 28 Prozent gekommen und lagen nur drei Punkte hinter der Union mit 31 Prozent. Die SPD erreichte hier 26 Prozent, die Linke acht und die FDP 4 Prozent.

Beliebtester Politiker in Deutschland ist laut DeutschlandTrend in diesem Monat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) trotz eines Verlustes von 3 Prozentpunkten im Vergleich zum Vormonat. Mit seiner Arbeit sind 54 Prozent der Deutschen zufrieden. Er löst damit SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier an der Spitze der Beliebtheitsliste ab, der acht Punkte gegenüber dem Vormonat verliert und auf 52 Prozent Zustimmung kommt.

Ebenfalls 52 Prozent Zustimmung erreichen Verteidigungsminister Thomas de Maizière (+5) und Kanzlerin Angela Merkel (+4/beide CDU).

Beliebteste FDP-Politikerin ist Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (41 Prozent/-1). Der designierte FDP-Chef Philipp Rösler erreicht 31 Prozent Zustimmung (+1), liegt damit aber auch hinter Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (33 Prozent/+1), aber vor Außenminister Guido Westerwelle (29 Prozent/ +4). SPD-Chef Sigmar Gabriel verliert gegenüber dem Vormonat sechs Punkte auf 34 Prozent Zustimmung.

Die Entscheidung der SPD, Thilo Sarrazin nicht aus der Partei auszuschließen, halten 54 Prozent für richtig. Nur 35 Prozent sind der Ansicht, die SPD hätte Sarrazin «besser wie ursprünglich angekündigt aus der Partei ausgeschlossen».

Nur 26 Prozent finden, die SPD habe «überzeugende Führungspersönlichkeiten an der Spitze». 71 Prozent sind nicht dieser Meinung. Nur 22 Prozent finden, die SPD sei «eine Partei, bei der man genau weiß, wofür sie steht». 75 Prozent finden dies nicht.

Quelle: dpa

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