DEUTSCHLAND/WELT

13.06.2011 | Berlin
Einseitige «Klitschko»-Feier
Die Klitschko-Brüder sind ein kurioses Duo. Nicht nur sind beide wahnsinnig erfolgreich, sie sind auch gerade zu unwirklich bodenständig. Aufgewachsen unter ärmlichen Verhältnissen, machten sie sich auf den Weg, zusammen den Boxsport zu erobern und stehen bis heute - trotz einiger Niederlagen - an dessen Spitze.
Dabei gibt es für das im Stil ungleiche Gespann nur eine Maxime: Niemals werden sie gegeneinander kämpfen. Den sportlichen, aber auch sozial engagierten Schwergewichtlern widmet Sebastian Dehnhardt nun die Dokumentation «Klitschko» und geht deren Sonderstellung im Sportgeschäft auf den Grund. Dehnhardt selbst machte zuvor unter anderem ZDF-Dokumentationen wie «Das Drama von Dresden».
Quelle: dpa

Klitschko
Genre: Dokumentarfilm
Produktion: Deutschland 2011
Laufzeit: 110 Minuten
Regie: Sebastian Dehnhardt
Darsteller: Vitali und Wladimir Klitschko
Kinostart: 16. Juni 2011
Wann und wo der Film in Ihrem Kino läuft, erfahren Sie hier...
« Alle Kinos in Berlin »

«Klitschko»
Ihr Name ist mittlerweile selbst solchen Menschen bestens bekannt, denen Boxen völlig gleichgültig ist. Ein Dokumentarfilm über das Leben der Schwergewichtsweltmeister Wladimir und Vitali Klitschko lag daher nahe. Zwei Jahre lang konnte Sebastian Dehnhardt für sein Leinwanddebüt «Klitschko» die beiden Zwei-Meter-Männer mit der Kamera begleiten: in die Ukraine, dem Land ihrer Kindheit, ins österreichische Trainingscamp und auch in die USA, wo sie ihren ersten Weltmeistertitel erkämpften. Der Dokumentarfilm lässt Freunde, Boxerkollegen wie Chris Byrd und Lennox Lewis, Journalisten und Trainer, aber auch die Eltern diese im Detail immer wieder überraschende Aufsteigergeschichte erzählen. So vermag diese spielfilmhaft montierte Biografie auch das Interesse von Zuschauern zu bannen, denen bislang die nötige Faszination am Boxsport fehlte. (dpa)




Kommentare