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DEUTSCHLAND/WELT

 

04.07.2011 | Roskilde/Berlin

Berlinerin stürzt beim Roskilde-Festival in den Tod

 

Der mysteriöse Todessturz einer Deutschen beim Roskilde-Rockfestival könnte ein Selbstmord gewesen sein. Wie ein Polizeisprecher der dpa sagte, sei die 35-Jährige aus Berlin «ganz offensichtlich aus eigenem, freien Willen» vom 30 Meter hohen Turm einer Schwebebahn gesprungen.

 

Die nackt auf den Turm gekommene Frau war nach dem Sturz am Sonntag sofort tot. «Zeugen haben übereinstimmend beschrieben, wie die Frau über eine Absperrung gestiegen und dann gesprungen ist», sagte Polizeisprecher Carsten Andersen. Die Obduktion der Toten soll Aufschluss über möglichen Alkohol- oder sonstigen Drogeneinfluss geben. Mit dem Ergebnis sei aber erst Mitte der Woche zur rechnen. Es gebe keine Hinweise auf ein Verbrechen.

 

Die Veranstalter des Festivals westlich von Kopenhagen teilten mit, dass nach Untersuchungen der zuständigen Behörden keine Sicherheitsvorschriften verletzt worden seien. Alle Benutzer der Schwebebahn hätten je drei Sicherheitskontrollen passieren müssen, ehe sie mit einem Fahrstuhl auf den Turm kommen durften. Dabei seien Besucher unter offensichtlichem Drogeneinfluss abgewiesen worden. Bei dem Sturz der Berlinerin wurde ein weiterer Mensch leicht verletzt.

Quelle: dpa

Mitteilung der Polizei zum Unglück, in Dänisch... »
Mitteilung des Roskilde-Festivals zum Unglück, in Dänisch... »

03.07.2011 | Roskilde

Berlinerin stürzt beim Roskilde-Festival in den Tod

 

Beim Roskilde-Rockfestival in Dänemark ist eine Deutsche aus 30 Meter Höhe vom Turm einer Schwebebahn gestürzt und ums Leben gekommen. Wie die dänische Polizei am Sonntagabend mitteilte, stammt die 35-Jährige aus der «Region Berlin». Weitere Einzelheiten wurden nicht mitgeteilt.

 

Die Besucherin war am letzten Tag des viertägigen Festivals unbekleidet in einem Fahrstuhl zur Spitze des Turms gefahren, von dem aus man an einem Seil wieder Richtung Boden schweben konnte. «Für uns deutet nichts auf ein Verbrechen hin», sagte der Polizeisprecher Carsten Andersen. Die Frau sei auf einer Plattform über einen Zaun gestiegen und danach in die Tiefe gestürzt. Über einen möglichen Selbstmord oder den Einfluss von Drogen machte er keine Angaben.

Beim Roskilde-Festival waren in den letzten Jahren jeweils einige tausend Deutsche unter den insgesamt 75 000 Besuchern. Im Jahr 2000 kamen neun junge Männer bei einem Konzert der US-Band Pearl Jam ums Leben. Sie wurden vor der Bühne vor der nachrückenden Menge erdrückt. Unter den Opfern war auch ein junger Polizist aus Hamburg.

 

Quelle: dpa

 

Roskilde-Festival... »

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