• PROGRAMM
  • AKTUELL
  • MEDIATHEK
  • MUSIK
  • SERVICE
  • BERLIN
  • KONTAKT

Anmelden

  • Berlin

  • Deutschland/Welt

  • Sport

  • Polizei Aktuell

  • Rückrufaktionen

  • Jochens Hertha-Tipp

  • BER Aktuell

  • Berlinale

  • Jahresrückblick 2011

  • FIFA Frauen-WM 2011

  • Startseite
  • Aktuell
  • Sport
  • Sensation im Handball

SPORT

 

10.10.2011 | Berlin

Füchse feiern historischen Sieg in Königsklasse

Erstes Heimspiel in der Champions League, erster Sieg: Bei ihrer Heimpremiere in der Handball-Königsklasse haben die Füchse Berlin dank eines sensationellen Schlussspurts ein Happy End gefeiert. Gegen die Polen aus Kielce gelang ein 30:27-Erfolg.

In den letzten zwei Minuten eines denkwürdigen Handballspiels verstand selbst Trainer Dagur Sigurdsson sein eigenes Wort nicht mehr. «Das war schon ein wahnsinniger Jubel», bekannte der Coach der Füchse nach dem ersten Champions-League-Sieg in der Berliner Vereinsgeschichte. Mit 30:27 (14:15) bezwang seine Mannschaft am Sonntag das polnische Spitzenteam KS Vive Targi Kielce.

Zuvor hatten 7876 Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle in Berlin ein Wechselbad der Gefühle erlebt. Doch mit einem sensationellen Schlussspurt sicherte sich Berlin den Erfolg. Mit nun 4:1 Punkte nach zwei Spieltagen haben die Füchse beste Chancen auf das Erreichen des Achtelfinals. Die meisten Treffer der Gastgeber warfen Kapitän Torsten Laen (7) und Nationalspieler Sven Sören Christophersen (6). Bei Kielce traf der ehemalige Bundesliga-Spieler Grzegorz Tkaczyk fünfmal.

«Dieser Sieg ist eine unglaubliche Sache für Berlin», sagte Sigurdsson. «In der ersten Halbzeit haben wir uns etwas schwer getan. Doch am Ende haben wir die Nerven behalten.» Nach 50 Minuten hatten die Gäste noch mit 24:21 in Front gelegen. Doch «getragen vom Publikum» (Sigurdsson) drehten die Hausherren die Partie. Nach dem 25:27 (54.) hielt Torhüter Petr Stochl phänomenal. In der Offensive glänzte Kapitän Laen mit seiner Abgezocktheit. «Er hat in der 2. Halbzeit herausragend gespielt», lobte Sigurdsson, der sachlich einschätzte: «Der Sieg war sicherlich auch ein wenig glücklich.»

Die Gäste haderten nach der zweiten Niederlage in der Königsklasse mit den Schiedsrichtern. «Wir haben ständig in Unterzahl gespielt. 14 Strafminuten nur in der zweiten Halbzeit - da sind die Schiedsrichter schon sehr auf das Spiel eingegangen», erklärte Trainer Bogdan Wenta.

Der polnische Nationaltrainer hatte zuvor ein tempointensives Spiel gesehen, in dem die Berliner Defensive zunächst keine Bindung zum Gegner fand. Die Gäste nutzten konsequent die Lücken in der Abwehr und zogen bis zur 17. Minute auf 11:6 davon. Anschließend setzte Füchse Trainer Dagur Sigurdsson auf Weltstar Iker Romero als Spielmacher - und das mit Erfolg: Nach seiner Einwechslung bekam das Spiel der Gastgeber deutlich mehr Kontur im Angriff.

Zudem zeigten die Berliner nun auch in der Defensive die nötige Aggressivität in einer Begegnung auf Top-Niveau, in der Nationaltorhüter Silvio Heinevetter immer stärker auftrumpfte und erst in der Schlussphase durch Stochl ersetzt wurde - ein Glücksgriff von Trainer Sigurdsson.

Viel Zeit zum Feiern bleibt den Berlinern nach dem historischen Sieg aber nicht. Das nächste Spiel in der Königsklasse bestreiten die Füchse bereits am kommenden Samstag (15.00 Uhr) beim dänischen Verein Bjerringbro-Silkeborg. Zuvor müssen die Berliner am Mittwoch noch in der Bundesliga bei Eintracht Hildesheim antreten.

Quelle: dpa

www.fuechse-berlin.de

Kommentare

Mediathek
  • Impressum
  • AGB
  • Werbung
  • Newsletter
  • Kontakt
  • Linktipps
  • Datenschutz
  • Sitemap