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SPORT

 

15.01.2012 | Mannheim/Berlin

Adler gewinnen Spitzenspiel gegen Eisbären

Spitzenreiter Eisbären Berlin hat ein Wochenende zum Vergessen in der Deutschen Eishockey-Liga hinter sich. Zwei Niederlagen in zwei Tagen, 4:11 Tore. Verfolger Adler Mannheim schloss nach Punkten durch den 5:2-Sieg im direkten Duell am Sonntag wieder auf.

Die Adler Mannheim haben das Spitzenspiel der fünfmaligen DEL-Champions gegen die Eisbären Berlin klar für sich entschieden. Die Kurpfälzer bezwangen den Titelverteidiger am Sonntagabend in der ausverkauften SAP-Arena mit 5:2 und schlossen in der Tabelle der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) nach Punkten wieder zu den Berlinern auf.

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Die beiden Teams führen das Klassement nach dem 37. Spieltag mit jeweils 70 Punkten an. Dank der besseren Torbilanz blieben die Berliner aber auch nach einem rabenschwarzen Wochenende mit zwei Niederlage binnen 48 Stunden auf dem ersten Platz. Hinter dem Führungsduo kletterte der ERC Ingolstadt (66) durch einen 4:2-Sieg über die Hannover Scorpions auf den dritten Platz. Die Hamburg Freezers (68) verpassten durch einen 0:5-Klatsche bei den Iserlohn Roosters den Anschluss an Berlin und Mannheim.

Zwei Tage nach dem 2:6 beim Kellerkind Nürnberg Ice Tigers nahm das nächste Unheil für den Spitzenreiter nach 64 Sekunden seinen Lauf. Nach Vorlage von Yannic Seidenberg traf Nicholas Dimitrakos unhaltbar für Berlins Keeper Robert Zepp zum 1:0. Nicht mal fünf Minuten später machte der Gäste-Schlussmann beim zweiten Gegentreffer keine so gute Figur, als er einen Schuss abprallen ließ. Diese Chance ließ sich Yanik Lehoux nicht entgehen.

Die Adler-Fans unter den 13 600 Zuschauern waren schon aus dem Häuschen. Zumal die Tore fielen, als die Berliner eigentlich Druck auf die Mannheimer ausübten. Allerdings machte sich bei den Eisbären auch das Fehlen von insgesamt sieben Verletzten bemerkbar. Und so stellten die Adler nach dem Anschlusstreffer durch Darin Olver fast postwendend durch Lehoux' zweiten Treffer den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Matthias Plachta erhöhte auf 4:1. «Wir müssen uns irgendwie ins Spiel reinboxen», forderte Daniel Weiß vor dem Schlussdrittel.

Das gelang zumindest ein bisschen: Barry Tallackson traf noch zum 2:4 aus Berliner Sicht. Als die Gäste alles auf eine Karte setzten, traf Kenneth Magowan zum 5:2 ins verwaiste Tor. In den Schlusssekunden kam es dann noch zu turbulenten Szenen und einigen Strafen nach einem brutalen Check von Berlins Sven Felski gegen den Kopf von Seidenberg.

Quelle: dpa

www.eisbaeren.de

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