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09.06.2009

09.06.2009 | Bonn (dpa)
ALBA wehrt zweiten Matchball ab - Entscheidung Donnerstags
Titelverteidiger ALBA Berlin hat in den Playoffs der Basketball-Bundesliga auch den zweiten Matchball abgewehrt und ein vorzeitiges Aus abgewendet. Der achtmalige Champion gewann am Dienstagabend im Stile einer Klasse-Mannschaft bei den Telekom Baskets Bonn 62:52 (28:33) und glich damit in der «best-of-five»-Serie des Halbfinales zum 2:2 aus. Die Entscheidung über den Endspielgegner der EWE Baskets Oldenburg, die sich in drei Spielen gegen die Brose Baskets Bamberg durchgesetzt hatten, fällt nun erst im fünften Spiel am Donnerstag (20.15 Uhr) in Berlin. Vor 6000 Zuschauern im ausverkauften Telekom Dome war Julius Jenkins mit 14 Punkten bester Werfer bei den Berlinern. Bei den Gastgebern kam Brandon Kyle Bowman auf 13 Zähler.
In einer ausgeglichenen und phasenweise dramatischen Begegnung zogen die Berliner im dritten Viertel entscheidend davon. Mit 15 Punkten in Serie machten die Hauptstädter, die erneut auf den am Rücken verletzten Immanuel McElroy verzichten mussten, aus einem Sieben-Punkte-Rückstand eine Acht-Zähler-Führung und brachen so den Widerstand der bis dato gleichwertigen Bonner.

Die Rheinländer müssen nach der ersten Heimniederlage in der diesjährigen K.o.-Runde nach wie vor darauf warten, den Erzrivalen in einer Playoff-Serie zu schlagen. In den bisherigen vier Duellen behielten die Berliner jeweils die Oberhand. Und auch dieses Mal liegt der psychologische Vorteil nach zwei Erfolgen in Serie nun bei ALBA.
Dabei hatten sich die Baskets zunächst von der 39:65-Pleite im Spiel drei gut erholt gezeigt. Vor allem Bowman war von Anfang an hellwach und sorgte mit neun Punkten dafür, dass die Gastgeber nach dem ersten Viertel knapp vorne lagen (19:17). Zu Beginn des zweiten Abschnitts gingen die Berliner zunächst nach sieben Punkten in Serie in Führung, doch die Hausherren konterten und warfen zur Pause einen Fünf-Punkte-Vorsprung heraus.
ALBA steckte aber nicht auf. Beide Teams lieferten sich weiter einen erbitterten Kampf um jeden Ball und jeden Zentimeter auf dem Parkett. Earl J. Rowland und Frazier sorgten mit zwei verwandelten Dreiern für eine Sieben-Punkte-Führung der Hausherren (41:34), Berlin konterte mit 15 Punkten nacheinander und zog auf acht Zähler davon. In den letzten zehn Minuten versuchte Bonn zwar noch einmal alles, die Gäste ließen sich den Vorsprung aber nicht mehr nehmen.




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