• PROGRAMM
  • AKTUELL
  • MEDIATHEK
  • MUSIK
  • SERVICE
  • BERLIN
  • KONTAKT

Anmelden

  • Berlin

  • Deutschland/Welt

  • Sport

  • Polizei Aktuell

  • Rückrufaktionen

  • Jochens Hertha-Tipp

  • BER Aktuell

  • Berlinale

  • Jahresrückblick 2011

  • FIFA Frauen-WM 2011

  • Startseite
  • Aktuell
  • Sport
  • DFB-Pokal

SPORT

 

02.08.2009

01.08.2009 | Hamburg (dpa)

Hertha und Cottbus weiter - Debakel für Union

 

Ein Tor-Doppelpack kurz vor dem Ende der Verlängerung hat Hertha BSC eine weitere Blamage im DFB-Pokal erspart. Das 3:1 (1:1, 1:0) bei Regionalligist Preußen Münster offenbarte eine Woche vor dem Start in die neue Saison der Fußball-Bundesliga gegen Hannover 96 aber noch große Probleme. Viel sicherer als die Berliner kam am Samstagabend Zweitligist Energie Cottbus durch das 3:1 (2:1) im Ost-Derby bei Regionalligist 1. FC Magdeburg weiter.

Dagegen schied Zweitliga-Aufsteiger 1. FC Union Berlin am Sonntag sang- und klanglos aus. Am Ende hieß es 0:5 (0:3) gegen Titelverteidiger Werder Bremen. Tennis Borussia Berlin scheiterte daheim durch das 0:2 (0:1) gegen den Karlsruher SC ebenso wie zuvor der SV Babelsberg 03. Der Regionalliga-Rivale hatte am Freitagabend knapp mit 0:1 (0:0) gegen Vorjahresfinalist Bayer Leverkusen verloren.

Bei Hertha BSC war die Erleichterung nach den späten Treffern durch Waleri Domowtschijski (118.) und Raffael (120.) groß. «Wir sind weiter, das zählt. Siege bringen Selbstvertrauen», sagte Hertha-Trainer Lucien Favre und verwies darauf, dass auch andere Favoriten wie Leverkusen und der VfB Stuttgart Probleme hatten. Favre gestand allerdings auch ein: «Wir haben in jedem Fall noch viel Arbeit vor uns.» Auch der neue Manager Michael Preetz stellte den Sieg in den Vordergrund: «Eine typische Hertha-Geschichte wäre es gewesen, wenn wir ausgeschieden wären. Jetzt sind wir weiter, und alles ist gut», betonte der einstige Torjäger.

Einen erfolgreichen Pflichtspiel-Einstand mit Energie Cottbus feierte der Trainer Claus-Dieter Wollitz. Ihn ärgerte vor allem das Anschlusstor durch Simon Tüting (44.), bei dem Torhüter Lars Hirschfeld nicht gut aussah. Emil Jula (5.), Jiayi Shao (38.) und Sergiu Radu (82.) sorgten mit ihren Toren für Beruhigung. «Aber wir haben noch viel zu tun», stellte Wollitz fest, dessen Team zum Zweitligastart den FC Augsburg empfängt. Magdeburgs einst in Cottbus aktiver Coach Steffen Baumgart meinte: «Am Ende hat man doch einen Unterschied gesehen, weil Energie unsere Fehler eiskalt genutzt hat.»

Der 1. FC Union konnte vor 19 000 Zuschauern im ausverkauften Stadion an der Alten Försterei acht Jahre nach dem Durchmarsch ins Finale schon früh alle Hoffnungen auf eine weitere Sensation begraben. Der zweimal erfolgreiche Boubacar Sanogo (12./27.) und Naldo (20.) sorgten bereits in ersten halben Stunde für klare Verhältnisse zugunsten der Bremer. Der eingewechselte Neuzugang Marcelo Moreno (85./88.) setzte mit einem Doppelschlag den Schlusspunkt.

Union-Präsident Dirk Zingler konstatierte schon zur Pause: «Es war eine Vorführung - leider.» Trainer Uwe Neuhaus meinte: «Es sah es so aus, dass wir auch zu viel Respekt hatten. Nach dem 0:2 war an der Mannschaftsreaktion zu sehen, dass ein bisschen die Luft raus war. Das ärgert mich schon ein bisschen.»

Viel Lob heimsten die Babelsberger für ihren engagierten, letztlich aber erfolglosen Auftritt gegen Leverkusen ein. «Im Großen und Ganzen kann man stolz auf das sein, was wir hier abgeliefert haben», sagte Trainer Dietmar Demuth. Der neue Bayer-Coach Jupp Heynckes bescheinigte den Verlierern: «Ich muss sagen, dass der SV Babelsberg wirklich hervorragend gekämpft hat und quasi über sich hinausgewachsen ist.» Der Bundesligist musste nach dem Siegtor des eingewechselten Eren Derdiyok in der 67. Minute noch bangen. Sportdirektor Rudi Völler stellte jedoch fest: «Übermorgen spricht keiner mehr davon, wie wir hier gewonnen haben.»

Tennis Borussia, wie Babelsberg und Magdeburg in der Regionalliga, verkaufte sich gegen Bundesliga-Absteiger Karlsruhe ebenfalls teuer. «Der Unterschied war nicht so groß», meinte TeBe-Abwehrspieler Martin Neubert, dessen Eigentor neun Minuten vor Schluss das Spiel entschied. Stefan Buck (35.) hatte die KSC-Führung erzielt.

Kommentare

Mediathek
  • Impressum
  • AGB
  • Werbung
  • Newsletter
  • Kontakt
  • Linktipps
  • Datenschutz
  • Sitemap