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15.08.2009
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15.08.2009 | Berlin (dpa)
Auftakt der Leichtathletik-WM in Berlin: Bartels und Sack im Kugelstoß-Finale
Ralf Bartels und Peter Sack haben das Kugelstoß- Finale der Leichtathletik-WM erreicht. Der Europameister aus Neubrandenburg stieß im dritten Versuch der Qualifikation 20,41 Meter und meisterte damit die Finalnorm von 20,30 Metern.
Der Leipziger Sack stieß die Kugel 20,20 Meter weit. Damit erreichte er als Neunter den Endkampf der zwölf Qualifikations- Besten. Junioren-Europameister David Storl scheiterte dagegen vorzeitig. Der 19 Jahre alte Chemnitzer schaffte nur eine Weite von 19,19 Metern.

«Ich hatte gehofft, dass wir es alle drei schaffen», sagte Bartels. «Aber jetzt muss ich für mich sagen: Geschafft ist geschafft. Die Quali-Leistung war okay, damit kann ich zufrieden sein.» Im Finale möchte der 31-Jährige «erst einmal einen Platz unter den ersten Acht erreichen, das ist das Allerwichtigste. Danach will ich dann so weit wie möglich nach vorn». Bartels sieht nach der Qualifikation bei sich noch «Luft nach oben».
Die Laufwettbewerbe haben für die Gastgeber mit einem Paukenschlag begonnen. Die Potsdamerin Antje Möldner verbesserte im ersten Vorlauf über 3000 Meter Hindernis in 9:21,73 Minuten ihren eigenen deutschen Rekord gleich um fast sechs Sekunden und erreichte als Zweite souverän den Endlauf.

«Das ist kaum zu glauben. Ich war so müde, weil ich heute schon um 06.15 aufstehen musste», meinte die schlanke Läuferin aus Geltow, die beim OSC Potsdam bei Beate Conrad trainiert. Nach einem verhaltenen Auftakt drehte die deutsche Rekordhalterin in der Schlussrunde auf, überholte unter dem Jubel von rund 10 000 Zuschauern im Olympiastadion noch drei Konkurrentinnen. «Von Taktik war nicht viel zu sehen: Am Anfang wollte ich eigentlich weiter vorn sein, aber irgendwann habe ich meine Stiefel gezogen und meinen Lauf gefunden», kommentierte sie den besten Lauf ihrer Karriere.
Die deutschen Siebenkämpferinnen sind dagegen mäßig gestartet. Mit 13,62 Sekunden über 100 Meter Hürden lief die Leverkusenerin Jennifer Oeser die neuntschnellste Zeit unter 29 Starterinnen. Die Europameisterschafts-Dritte Lilli Schwarzkopf (Paderborn) landete mit 13,80 Sekunden auf Platz 18 und WM-Debütantin Julia Mächtig (Neubrandenburg) musste sich nach 14,40 Sekunden mit Rang 25 zufriedengeben.




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