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23.10.2009 | Paris (dpa)
Automobilweltverband: Jean Todt neuer Präsident
Jean Todt ist neuer Präsident des Automobilweltverbandes FIA. Der 63-jährige Franzose wurde von der Generalversammlung in Paris gewählt. Todt löst den Briten Max Mosley ab, der seit 18 Jahren den Dachverband führte.
Der ehemalige Ferrari-Teamchef und -Geschäftsführer setzte sich bei der Abstimmung in einem Pariser Luxus-Hotel gegen den finnischen EU-Parlamentarier und Ex-Rallye-Weltmeister Ari Vatanen durch. Unter Todt wird der Deutsche Rudolf Graf von der Schulenburg im FIA-Senat vertreten sein. Er ist der Präsident des Automobilclubs von Deutschland (AvD).
Todt selbst war von Vorgänger Mosley klar favorisiert worden, Wahlkampfhelfer waren unter anderen Fußball-Legende Pelé, Filmregisseur Luc Besson und Rekordweltmeister Michael Schumacher. Der Kerpener selbst war ebenfalls in Paris. Todts Amtszeit dauert vier Jahre.
Das neue FIA-Kabinett:
- Präsident: Jean Todt (Frankreich)
- Stellvertretender Präsident Mobilität: Brian Gibbons (Neuseeland)
- Stellvertretender Präsident Sport: Graham Stoker (Großbritannien)
- Senatspräsident: Nicholas Craw (USA)
- Senatsmitglieder: Hernan Gallegos Banderas (Ecuador), Tunku Mudzaffar bin Tunku Mustapha (Malaysia), Rudolf Graf von der Schulenburg (Deutschland), Carlos Slim Domit (Mexiko), Jainchang Yan (China)
- Vizepräsidenten für Mobilität: Carlos Barbosa (Portugal), Victor Dumot (Paraguay), Ignacio Gonzalez Fausto (Mexiko), Gus Lagman (Philippinen), Franco Lucchesi (Italien), Jorge Rosales (Argentinien) Danijel Starman (Slowenien)
- Vizepräsidenten für Sport: José Abed (Mexiko), Michel Boeri (Monaco) Morrie Chandler (Neuseeland), Enrico Gelpi (Italien), Carlos Gracia (Spanien), Mohamed ben Sulayem (Vereinigte Arabische Emirate), Surinder Thatthi (Kenia)




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