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SPORT

 

Bayern, Bremen, Schalke und 1899 im Viertelfinale

 

Bayern München, Werder Bremen, Schalke 04 und 1899 Hoffenheim sind ihrer Favoritenrolle gerecht worden und souverän ins Viertelfinale des DFB-Pokalwettbewerbs eingezogen.

 

Cupverteidiger Bremen behielt im Weser-Stadion mit dem 3:0 (2:0) gegen den Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern ebenso sicher die Oberhand wie Rekord-Pokalsieger FC Bayern im Erstliga-Duell mit 4:0 (3:0) bei Eintracht Frankfurt. Auch der FC Schalke 04 hatte beim 3:0 (1:0) beim TSV 1860 München keine Mühe. Hoffenheim setzte sich dagegen erst nach einer Anlaufzeit 4:0 (0:0) gegen TuS Koblenz durch.

 

Bereits am Vortag hatten sich Erstligist 1. FC Köln, die SpVgg Greuther Fürth und FC Augsburg aus der 2. und der VfL Osnabrück aus der 3. Liga in das Viertelfinale vorgekämpft. Damit stehen fünf Erst- und zwei Zweitligisten sowie ein Drittliga-Club in der Runde der letzten Acht. Sie wird am Sonntag (18.00 Uhr) in der ARD- Sportschau ausgelost und am 09./10. Februar 2010 ausgespielt.

Im Top-Match machten am Mittwochabend die Bayern mit Eintracht Frankfurt kurzen Prozess. Vier Tage nach dem mühsamen 2:1-Heimsieg in der Liga gegen die Frankfurter lagen die Münchner bei den Hessen nach knapp einer halben Stunden durch Tore von Miroslav Klose (14./19. Minute) und Thomas Müller (29.) schnell entscheidend vorn. «Wir sind von den Bayern richtig an die Wand gespielt worden», stellte schon zur Pause Frankfurts Vorstandschef Heribert Bruchhagen trefflich fest. Und monierte: «Da waren wir mehrmals nicht im Bilde.» Das galt auch für das Gegentor zum 0:4 durch Luca Toni (52.).

 

Ohne den verletzten Torjäger Claudio Pizarro und einige weitere Stammkräfte ließen die Bremer Gastgeber nichts anbrennen gegen die wiedererstarkten Pfälzer. Die in die Startelf hinein rotierten Edel- Reservisten Petri Pasanen (28. Minute) und Tim Borowski (39.) sorgten für Werder vor 26 094 Besuchern schon bis zur Halbzeit für klare Verhältnisse. Nach dem Wechsel setzte der für den am Kopf verletzten Pizarro-Vertreter eingewechselte Amateur Torsten Oehrl (76.) noch einen oben drauf. «Entscheidend war, dass wir von Beginn an sehr konzentriert waren», lobte Trainer Thomas Schaaf sein Team.

Auch die Schalker ließen vor 28 500 Zuschauern in der Allianz Arena nichts anbrennen. Der Brasilianer Rafinha (41.) kurz vor und U 21-Europameister Benedikt Höwedes (48.) unmittelbar nach der Pause stellte die Weichen für die kaum geforderte Mannschaft von Trainer Felix Magath auf Sieg. Höwedes (81.) war später nochmals erfolgreich. «Wir sind verdient weitergekommen. Wir haben schlau gespielt», meinte Schalkes Torhüter Manuel Neuer überaus zufrieden. Dass zwei weitere Treffer nicht gegeben wurden, störte am Ende keinen im Gäste-Lager. Viel wichtiger war das Weiterkommen, das den finanziell stark unter Druck stehenden Knappen 1,5 Millionen Euro in die leere Kasse spült.

 

Einige Mühe hatten die Hoffenheimer mit dem Zweitliga-Drittletzten Koblenz. Erst dank einer Leistungssteigerung nach der Pause feierte das Team von Coach Ralf Rangnick den erwarteten Pflichtsieg. Sejad Salihovic (50.) per Freistoß aus 34 Metern sowie Vedad Ibisievic (67.), Maicosuel (71.) und Marvin Compper (90.) erzielten die Tore.

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