SPORT

14.11.2009 | Moskau (dpa)
Russland muss um WM-Teilnahme zittern
Deutschlands Gruppen-Gegner Russland muss um die Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika bangen. Die Mannschaft von Trainer Guus Hiddink kam im Playoff- Hinspiel gegen Slowenien zu einem 2:1 (1:0)-Erfolg.
Dinijar Biljaletdinow (40./51. Minute) brachte die «Sbornaja» in Moskau mit zwei Toren aussichtsreich in Führung. Der Anschlusstreffer durch den erst kurz zuvor eingewechselten Necj Pecnik drei Minuten vor dem Ende hält für Slowenien alle Chancen offen. Die Entscheidung fällt beim Rückspiel am 18. November in Maribor.
Russland hatte in der Gruppe 4 die direkte Qualifikation verpasst. Gegen Deutschland musste sich das Team um Superstar Andrej Arschawin zweimal geschlagen geben und belegte lediglich Rang zwei. Zuletzt hatte sich Russland 2002 für eine WM qualifiziert. Slowenien war hinter der Slowakei Gruppenzweiter geworden und ebenfalls 2002 in Japan und Südkorea letztmals WM-Teilnehmer.

14.11.2009 | Hamburg (dpa)
Auch Nigeria und Kamerun für WM 2010 qualifiziert
Die Fußball-Nationalteams aus Nigeria und Kamerun haben sich für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika qualifiziert.
Die «Super Eagles» aus Nigeria behielten zum Abschluss der Afrika-Ausscheidung mit 3:2 (0:1) in Nairobi gegen Kenia die Oberhand und überholten in der Gruppe B mit 12 Punkten noch den bisherigen Spitzenreiter Tunesien (11), der überraschend 0:1 (0:1) in Mosambik verlor. Kamerun verteidigte hingegen durch ein 2:0 (1:0) in Marokko seine Top-Position in der Gruppe A mit 13 Punkten vor Gabun (9), das beim 0:1 (0:0) in Togo den Kürzeren zog.
Matchwinner für Nigeria war Bundesliga-Profi Obafemi Martins. Mit seinen Toren in der 62. und 83. Minute sicherte der Stürmer des VfL Wolfsburg den Erfolg in Kenia, zu dem Aiyegbeni Yakubu (65.) den dritten nigerianischen Treffer beisteuerte. Schützenhilfe leistete wie erhofft Außenseiter Mosambik, das Tunesien dank Darios Treffer in der 83. Minute bezwang. Damit sind die «Super Eagles» aus Nigeria zum vierten Mal bei einer WM-Endrunde dabei. 1994 in den USA und 1998 in Frankreich erreichte das Team jeweils das Achtelfinale, 2002 in Südkorea/Japan war bereits nach der Vorrunde Schluss.
Sogar schon zum sechsten Mal für eine WM qualifiziert ist Kamerun, das sich das Ticket bei dem von Pierre Achille Webo (18.) und Topstar Samuel Eto'o (52.) herausgeschossenen 2:0-Sieg in Marokko nicht mehr entreißen ließ. Zudem patzte Verfolger Gabun, dem Togos Torschütze Ayite (70.) die Niederlage beibrachte. Die Kameruner haben damit die Chance, im kommenden Jahr in Südafrika ihren Vorrunden-Fluch bei WM- Endrunden zu beenden. Denn außer beim Turnier 1990 in Italien, wo man unerwartet sogar bis in das Viertelfinale vorstieß, war für Kamerun stets die Vorrunde Endstation.




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