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29.11.2009 | Berlin (dpa)
Frankfurts DEL-Serie vorbei - Berlin schließt auf
An der Spitze der Deutschen Eishockey-Liga wird es wieder eng. Tabellenführer Frankfurt Lions kassierte am Sonntag nach zuletzt sieben Siegen in Serie eine 3:6-Pleite in Ingolstadt und liegt nun nur noch dank der besseren Tordifferenz vor den Eisbären Berlin. Der Meister quälte sich zu einem 4:3-Sieg nach Penaltyschießen bei Schlusslicht Krefeld. Das reichte nicht zum Sprung auf Platz eins und war zugleich eine höchst dürftige Generalprobe für das Spitzenspiel gegen DEL-Rekordmeister Adler Mannheim am Dienstag in der Hauptstadt.
Für die Mannheimer endete mit dem 5:4-Zittersieg gegen Straubing die Serie von drei Niederlagen. Die Adler sind als Vierter nun punktgleich mit dem Dritten aus Wolfsburg, der in Hamburg etwas überraschend mit 0:1 verlor. Die zuletzt fünfmal sieglosen Augsburger bezwangen die DEG Metro Stars mit 3:1. Im Mittelfeldduell gewann Nürnberg gegen Iserlohn 3:2.
Die Frankfurter haderten nach der Schlappe in Ingolstadt mit ihrem Schussglück. Während die Gastgeber ihre Chancen eiskalt nutzten, zielte der Tabellenführer oft zu ungenau. Die Tore von Thomas Oppenheimer (24. Minute), Michel Periard (36.) und Eric Schneider (56.) waren zu wenig. Die Oberbayern erwischten dank Ben Clymers Treffer nach 23 Sekunden einen Blitzstart. Außerdem waren zweimal Joe Motzko (15./26.), DEL-Toptorschütze Thomas Greilinger (31.), Michael Waginger (32.) und Matt Hussey (53.) erfolgreich.

Verfolger Eisbären ging in Krefeld durch Stefan Ustorf mit einem Unterzahl-Tor (6. Minute) und Jeff Friesen (9.) zweimal in Führung, doch der Tabellenletzte schlug zurück. Charlie Stephens (8.) und Andreas Driendl (33.) hielten die beherzten Gastgeber im Spiel. Auch eine fünfminütige Überzahl zu Beginn des Schlussdrittels, als Stephens mit einem bösen Foul Steve Walker am Knie verletzte und dafür zurecht bestraft wurde, konnte der Meister nicht zur Vorentscheidung nutzen.
Stattdessen traf Allan Rourke (52.) sogar zum 3:2 für Krefeld. Dennis Pederson (54.) rettete die Eisbären in die Verlängerung, die dann torlos blieb. Erst mit dem sechsten Penalty schaffte Nationalspieler T.J. Mulock die Entscheidung.
In Mannheim sorgte der amerikanische Schiedsrichter Rick Looker mit vielen Zwei-Minuten-Strafen immer wieder für Platz auf dem Eis. Zweimal Justin Papineau, Scott King mit seinem 15. Saisontor sowie Mario Scalzo und Ahren Spylo sorgten für den Heimerfolg der Adler, der allerdings am Ende noch einmal in Gefahr geriet. Für die Straubinger war es die dritte Niederlage hintereinander.
Die bislang so auswärtsstarken Wolfsburger mussten in Hamburg einen Dämpfer hinnehmen. Vitalij Aab bescherte den Gastgebern im Nord-Derby mit seinem Tor in der 26. Minute den knappen Erfolg. Die Freezers verbesserten sich damit auf Rang neun.
In starker Form sind derzeit die Nürnberger, die gegen Iserlohn ihren fünften Sieg nacheinander bejubelten. Den entscheidenden Treffer erzielte Morten Ask (55.) in Überzahl.




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