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SPORT

 

12.01.2010 | Johannesburg (dpa)

WM-Organisationschef: Südafrika sicher

 

Zweifel an der Sicherheit bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika sind nach Ansicht der WM-Organisatoren völlig unbegründet. Südafrikas WM-Organisationschef Danny Jordaan nannte am Dienstag in Johannesburg den Versuch, einen Zusammenhang
zwischen dem Terroranschlag im Vorfeld des Afrika Cups in Angola und der Fußball-WM im Sommer zu ziehen «unlogisch». Südafrika sollte an seiner eigenen Geschichte gemessen werden. Seit 1994 habe es mehr als 100 Sport-Großveranstaltungen ohne jede Gewalt oder andere ernste Zwischenfälle gegeben.

Die Welt «darf nicht mit zweierlei Maß messen», forderte der Organisationschef auf einer Pressekonferenz. Angola habe rein gar nichts mit Südafrika zu tun, niemand würde in Europa auf die Idee kommen, Vorfälle in Finnland mit der Lage in England in Verbindung zu bringen. Das Weltturnier in Südafrika im Juni und Juli werde «effizient, professionell und sicher» über die Bühne laufen, versicherte Jordaan. Angebliche Terrorismusgefahren in Südafrika seien Ausdruck wilder Fantasie und hätten nichts mit der Realität zu tun.

Am Freitag war zwei Tage vor Beginn des Afrika Cups in der angolanischen Provinz Cabinda der Mannschaftsbus Togos beschossen worden. Dabei wurden drei Menschen getötet und neun weitere verletzt. Die Separatisten von der «Front für die Befreiung der Exklave Cabinda» (FLEC) bekannten sich zu dem Anschlag. Togos Mannschaft hatte wegen des Anschlags das Turnier auf Anweisung ihrer Regierung in Lome verlassen.

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