• PROGRAMM
  • AKTUELL
  • MEDIATHEK
  • MUSIK
  • SERVICE
  • BERLIN
  • KONTAKT

Anmelden

  • Berlin

  • Deutschland/Welt

  • Sport

  • Polizei Aktuell

  • Rückrufaktionen

  • Jochens Hertha-Tipp

  • BER Aktuell

  • Berlinale

  • Jahresrückblick 2011

  • FIFA Frauen-WM 2011

  • Startseite
  • Aktuell
  • Sport
  • Handball-EM 2010

SPORT

 

AKTUELL      |      GEGNER VORRUNDE      |      HINTERGRUND      |      SPIELPLAN

24.01.2010 | Innsbruck (dpa)

Kein Wunder: DHB-Team verliert gegen Frankreich

Handball EM - Deutschland vs. Frankreich
Fotos

Kein neues Wunder: Nach einer emotionalen Achterbahn-Fahrt haben die deutschen Handballer bei der EM den Hauptrundenauftakt verloren und die Minimalchance auf das Halbfinale verspielt.

Trotz furioser Aufholjagd unterlag der WM-Fünfte in Innsbruck dem Olympiasieger und Weltmeister Frankreich mit 22:24 (10:12). Einen Tag nach dem Tod des ehemaligen Team-Kollegen Oleg Velyky spielte der EM-Vierte wieder einmal mit Leidenschaft und Herzblut, aber erfolglos. Bester deutscher Werfer war Torsten Jansen (5/2). Das zweiten Hauptrundenspiel bestreitet die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) am 26. Januar gegen Spanien.

«Gegen einen vermeintlich übermächtigen Gegner wie Frankreich haben wir nie aufgegeben und sind fast noch rangekommen. Ich kann den Spielern keinen Vorwurf machen, es fehlt eben noch die internationale Erfahrung», sagte Bundestrainer Heiner Brand unmittelbar nach dem Handball-Krimi. «Wenn man zu viele Fehler macht, ist es schwer zu gewinnen. Vier schnelle Gegentore direkt nach der Halbzeit - das war der Knackpunkt», resümierte Brand, der zu seinem Perspektiv-Team volles Vertrauen hat: «Mit zwei Siegen könnten wir noch sehr gut in der Tabelle aussehen.»

Mit einer Schweigeminute vor Spielbeginn hatten die Teams und die 8200 Zuschauer in der ausverkauften Olympiahalle des am Vortag verstorbenen Oleg Velyky gedacht. Die deutschen Spieler hatten zudem wie angekündigt am linken Arm einen Trauerflor angelegt, um so an ihren ehemaligen Mitspieler zu erinnern. Der gebürtige Ukrainer, der in der Bundesliga zuletzt für den HSV Hamburg gespielt hatte, war am 23. Januar in Kiew im Alter von nur 32 Jahren an Krebs gestorben. «Er war unser Freund. Wir werden versuchen, den Kopf frei zu bekommen und auch für ihn zu spielen», hatte Kapitän Michael Kraus versprochen.

Die kurze Trauerzeit schien die deutsche Mannschaft noch enger zusammengeschweißt zu haben. Mit großem Engagement und Einsatz stürzte sich der WM-Fünfte in das 67. Duell mit dem Olympiasieger und Weltmeister. Vor allem in der Defensive bot die DHB-Auswahl eine Glanzleistung. So eroberte sie Bälle und wandelte unter anderem durch zwei Kontertore einen 2:4-Rückstand (10.) in eine 6:4-Führung (14.) um.

Fortan entwickelte sich eine packende Partie zweier gleichwertiger Teams. Frankreich eroberte mit 7:6 (18.) zurück, die deutsche Mannschaft glich beim 9:9 (24.) wieder aus. Dann aber häuften sich schon so oft in diesem Turnier die Fehler im Angriffsspiel des EM- Vierten, der sich dadurch um den Lohn seiner intensiven Abwehrarbeit. Bis zur Pause geriet die Mannschaft von Bundestrainer Heiner Brand dadurch mit 10:12 ins Hintertreffen.

Nach Wiederanpfiff geriet der WM-Fünfte völlig von der Rolle. Ohne Ideen und Durchschlagskraft gingen im Angriff reihenweise Bälle verloren. Fünf torlose Minuten nutzten die Franzosen gnadenlos aus und zogen mit fünf Treffern hintereinander auf 17:10 (35.) davon. Danach brachte Brand den erst am Vortag nachnominierten Martin Strobel, der mehr System und Ordnung in die Offensive bringen sollte.

Der 23-Jährige Lemgoer, für den dessen Club-Kollege Carsten Lichtlein als dritter Torhüter die EM verließ, mühte sich redlich, aber erfolglos. Denn weiterhin trafen er und seine Teamkollegen das von Welthandballer Thierry Omeyer (Kiel) gehütete Tor der Franzosen trotz klarer Chancen nicht. Nach dem 15:22 (49.) setzte die deutsche Mannschaft einmal mehr zu ihren mitreißenden Aufholjagden an. Mit der in den Spielen zuvor gezeigten Leidenschaft kam sie Tor um Tor bis auf 20:22 (54.) heran. Doch zu einem Wunder reichte es nicht mehr.


www.euro2010.at/de

Handball-EM: GER vs. SWE
Fotos
22.01.2010 | Innsbruck (dpa)

Sieg gegen Schweden: Handballer vermeiden EM-Aus

 

Die deutschen Handballer haben mit Nervenstärke das drohende Aus bei der EM in Österreich vermieden und sind in die Hauptrunde eingezogen. Der WM-Fünfte gewann in Innsbruck das Spiel um Alles oder Nichts gegen Schweden mit 30:29 (21:18).

 

Vor 8200 Zuschauern in der erneut ausverkauften Olympiahalle zeigte die deutsche Mannschaft in Heimspiel-Atmosphäre eine enorme Steigerung zu den Spielen gegen Polen (25:27) und Slowenien (34:34) und kämpfte sich so aus der Krise. Beste deutsche Werfer waren Holger Glandorf (8) und Torsten Jansen (7/3). Im Tor bot der Berliner Silvio Heinevetter eine starke Leistung. Abwehrchef Oliver Roggisch sah in der 52. Minute nach drei Zeitstrafen die Rote Karte. In der zweiten Runde sind an gleicher Stelle Spanien, Frankreich sowie Ungarn oder Tschechien die nächsten Gegner.

«Das geht schon sehr an die Nerven», sagte Bundestrainer Heiner Brand. «Dass die Mannschaft in die Hauptrunde eingezogen ist und dort jetzt Erfahrung sammeln kann, ist sehr schön. Mit dem Selbstvertrauen können wir den einen oder anderen Großen noch ärgern, und das ist noch schöner. Jetzt haben wir nur noch zu gewinnen.»

 

«Von uns fällt eine große Anspannung ab, wir sind einfach nur glücklich», sagte Heinevetter. «Das wäre ein Riesen-Debakel gewesen, aber die Mannschaft hat ein Riesen-Kämpferherz bewiesen und verdient gewonnen.» «Wir haben heute endlich mal zwei gute Halbzeiten gespielt», freute sich Roggisch, «Wir haben zwar nur einen Punkt, aber wir werden jetzt wieder versuchen, jedes Spiel zu gewinnen.»

 

«Jetzt sind wir richtig drin im Turnier», behauptete Torhüter Johannes Bitter angesichts des leidenschaftlich erkämpften 34:34 gegen Slowenien zwei Tage zuvor. Dies demonstrierte der EM-Vierte gegen Schweden von der ersten Minute an. Mit bislang bei diesem Turnier ungewohnter Treffsicherheit bestimmte die deutsche Mannschaft vom Anpfiff weg das Geschehen. Dem schnellen 3:1 (5.) folgten zwar noch einmal der 5:5-Ausgleich (8.) und ein 8:9-Rückstand (13.). Doch unbeirrt und hochkonzentriert zog der WM-Fünfte mit dem wiedererstarkten Kapitän Michael Kraus an der Spitze sein Spiel auf.

Die Kombinationen im Angriff wurden flüssig vorgetragen, nur wenige Würfe verfehlten das schwedische Tor und die in den beiden Partien zuvor prägenden Fehler en Masse blieben aus. «Wir müssen versuchen, zum heißen Herzen auch einen kühlen Kopf zu haben», hatte Spielmacher Michael Haaß gefordert. Dies setzte er mit seinen Teamkollegen auch um. Drei Treffer hintereinander sorgten für eine 11:9-Führung (15.), die der starke Linksaußen Torsten Jansen mit seinem Treffer zum 15:12 (22.) auf drei Tore ausbaute.

 

«Wir müssen diszipliniert spielen», hatte Holger Glandorf als Plan ausgegeben. Dies beherzigte die deutsche Mannschaft, die dank einer Trefferquote von 70 Prozent mit einer 21:18-Führung in die Pause ging. Dennoch war auch der Vorteil von 23:19 (33.) nicht groß genug, um die Skandinavier abzuschütteln. Schwedens Schlussmann Mattias Andersson vom Bundesligisten TV Großwallstadt steigerte sich und fischte zahlreiche Würfe der deutschen Spieler weg. Beim 23:22 (40.) war der Vorsprung bis auf ein Tor zusammengeschmolzen.

 

«Das wird eng bis zum Schluss bleiben», prophezeite Rückraum-Ass Glandorf. Wie beim letzten Aufeinandertreffen beim Supercup im vergangenen Oktober, als sich beide Kontrahenten 30:30 trennten, konnte sich keine der beiden Mannschaft einen vorentscheidenden Vorteil verschaffen. Erst in der Schlussphase sorgten Glandorf und Jansen beim 29:27 (56.) wieder für eine Zwei-Tore-Führung, die die deutsche Mannschaft den Sieg bescherte.

Handball-EM: GER vs. SLO
Fotos
20.01.2010 | Innsbruck (dpa)

DHB-Team mit Kraftakt zum Remis - Brand: «Wunder»

 

Mit einem unvergleichlichen Kraftakt haben die deutschen Handballer bei der EM in Österreich im ersten Endspiel um den Einzug in die Hauptrunde ein Remis erkämpft. Nach bereits sechs Toren Rückstand schaffte der WM-Fünfte in Innsbruck gegen Slowenien noch ein 34:34 (11:16).

 

Durch den mit Leidenschaft und riesiger Moral erarbeiteten Punkt kann sich die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) weiter Hoffnungen auf die angestrebte Hauptrunde machen. «Es ist ein kleines Wunder, dass wir ein Unentschieden geschafft haben», sagte Bundestrainer Heiner Brand erleichtert.

 

Im dritten Spiel trifft der EM-Vierte am 22. Januar auf Schweden. Die erste Partie der Vorrundengruppe C hatte die deutsche Mannschaft gegen Polen mit 25:27 verloren. Bester DHB-Werfer war Christoph Theuerkauf, der mit seinem siebten Treffer in der 59. Minute den Punktgewinn sicherstellte.

«Wir haben wieder einmal zwei Gesichter gezeigt. Das war eine ganz, ganz schlechte erste Halbzeit. Aber wir haben wieder Moral gezeigt. Wir müssen ganz schnell dahinkommen, dass wir das 60 Minuten auf die Platte bekommen», forderte Oliver Roggisch. «Das ist auf jeden Fall ein gewonnener Punkt», atmete Michael Kraus auf. «Bei der Tour de France gibt es ein Trikot für den kämpferischsten Fahrer. Das hätten wir hier verdient», kommentierte Torwart Johannes Bitter.

 

Die deutsche Mannschaft erwischte einen Fehlstart wie selten. Dem EM-Vierten gelang nichts. Das Team um Spielmacher Kraus agierte nervös und fahrig. Haarsträubende Fehler prägten das deutsche Spiel. Vor dem slowenischen Tor wurden selbst gut herausgespielte Torchancen kläglich vergeben. Brand nahm schon nach neun Minuten beim Stand von 0:4 eine Auszeit, um seine Akteure zu mehr Konzentration zu ermahnen. «Das Schlimmste war eigentlich nach zehn Minuten vorbei. Es war schon teilweise schlimm, was wir gemacht haben», resümierte Brand die katastrophale Anfangsphase.

 

Wie schon am Vortag besserte sich der Auftritt des WM-Fünften zunächst nicht. Holger Glandorf beendete mit seinem Treffer zum 1:4 (10.) zwar die Torflaute, konnte seinem Team damit aber keine Initialzündung geben. Statt den Rückstand aufzuholen, verlor das DHB-Team immer weiter an Anschluss. Mit leichten Treffern gegen die ungewohnt löchrige deutsche Abwehr und Kontertoren zog Slowenien davon. Den 3:10-Rückstand (18.) registrierten die deutschen Fans mit versteinerten Mienen.

An der Seitenlinie gestikulierte Brand wie wild, besprach sich immer wieder mit Co-Trainer Martin Heuberger und schien doch keine Lösung für das miserable Offensiv-Spiel zu finden. Lediglich die Glanzparaden von Bitter gaben Anlass zur Hoffnung, dass das DHB-Team doch noch ins Spiel finden könnte. Doch bis zur Pause konnte der EM-Vierte nur noch auf 11:16 verkürzen.

 

Nach Wiederanpfiff keimte neue Hoffnung auf eine Aufholjagd auf, als der agile Theuerkauf auf 13:17 (32.) verkürzte. Danach kehrte die lang vermisste Leidenschaft ins deutsche Team zurück. Angetrieben von wieder lautstarken Anhängern kam der WM-Fünfte durch zwei Tore von Spielmacher Michael Haaß, der wiederum weit mehr Einsatzzeiten als der um seine Form ringende Kraus hatte, auf 24:26 (45.) heran und durch den überragenden Theuerkauf auch noch zum Ausgleich.

 

Nicht zum Einsatz kam Christian Schöne. Der Rechtsaußen war wenige Stunden vor der Partie gegen Slowenien zur deutschen Mannschaft gestoßen. Der 28-Jährige soll Stefan Schröder ersetzen. Der Hamburger hatte bei der 25:27-Niederlage gegen Polen einen Riss im Trommelfell des linken Ohrs erlitten und war noch am Abend im Uni-Krankenhaus operiert worden. Am folgenden Tag hatte er mit dem Zug die Heimreise nach Hamburg angetreten.

 

www.euro2010.at/de

Handball-EM: GER vs. POL
Fotos
19.01.2010 | Innsbruck (dpa)

DHB-Team verpatzt EM-Start - Schröder verletzt

 

Die deutschen Handballer haben nach einem Fehlerfestival und schwacher Wurfquote den Start in die Europameisterschaft verpatzt. Zum Auftakt des Turniers erlitt der EM-Vierte in Innsbruck mit 25:27 (8:12) die befürchtete Niederlage gegen den WM-Dritten Polen.

 

Damit steht das deutsche Team in seinem zweiten Spiel der Vorrundengruppe C am folgenden Tag gegen Slowenien bereits unter Zugzwang. Vor 8200 Zuschauern in der ausverkauften Olympiahalle war Lars Kaufmann (7) bester Werfer in einer nervösen deutschen Mannschaft. Neben dem Spiel verlor die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) auch Rechtsaußen Stefan Schröder, der mit Verdacht auf einen Riss im Trommelfell zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht wurde.

Zur 53. Auflage des Dauer-Duells wartete Heiner Brand mit einer Überraschung auf. Statt Kapitän Michael Kraus begann die deutsche Mannschaft mit Michael Haaß auf der Spielmacher-Position. Nach ausgeglichenem Beginn aber geriet die DHB-Mannschaft mit 4:6 (10.) ins Hintertreffen. Danach reagierte der Bundestrainer, stellte die Formation um und brachte Kraus. «Wir sind gut beraten, gleich von Anfang an zu kämpfen bis zum Umfallen», hatte der Lemgoer vor der Partie als Devise ausgegeben.

 

Daran hielt sich sein Team. Doch allein die Leidenschaft konnte die zahlreichen Fehler vor allem im Angriff nicht kompensieren. Zu viele Würfe landeten entweder in den Händen von Polens Torhüter Slawomir Szmal oder kamen erst gar nicht bis dorthin. Trotzdem glich Kaufmann zum 6:6 (16.) aus. Dass die deutsche Mannschaft auch weiterhin mit dem Gruppenfavoriten auf Augenhöhe agierte, lag zum einen an der starken Abwehr und an Torhüter Johannes Bitter, der unter anderem zwei Siebenmeter parierte.

Allerdings sündigte der EM-Vierte fortwährend in der Offensive. Immer wenn die Chance zur Führung bestand, sorgten leichte Ballverluste dafür, dass Polen wieder ins Spiel kam. In den letzten drei Minuten der ersten Halbzeit kam es dann knüppeldick: Vier Gegentreffer nacheinander brachten den WM-Fünften nach dem 8:8 (27.) zur Pause mit 8:12 in Rückstand. Kurz zuvor hatte Schröder das Verletzungspech ereilt.

 

«Unsere Konzentration wird größer sein als in den Testspielen. Deswegen mache ich mir keine Sorgen», befand Kraus angesichts der durchwachsenen Vorbereitung. Vornehmlich im Angriff aber war davon nicht viel zu sehen. Gegen die ebenfalls nicht überzeugenden Polen blieb die Chancenverwertung größtes Manko. Nur ein Drittel aller Würfe fand den Weg ins polnische Tor. Der WM-Dritte Polen hingegen traf angeführt vom starken Karol Bielecki fast nach Belieben. In der 40. Minute lag die deutsche Mannschaft mit 12:18 zurück, kämpfte sich aber nochmal auf 23:25 in der vorletzten Minute heran. Mehr ging nicht.

 

www.euro2010.at/de

www.euro2010.at/de

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • »

Kommentare

Mediathek
  • Impressum
  • AGB
  • Werbung
  • Newsletter
  • Kontakt
  • Linktipps
  • Datenschutz
  • Sitemap