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SPORT

 

13.03.2010 | Hagen/Berlin (dpa)

Alba beißt sich durch - Staiger und Zwiener helfen

 

Die Basketballer von Alba Berlin haben ihrem Verletzungspech getrotzt und sich bei ihrer Rückkehr in den Bundesliga-Alltag keine Blöße gegeben. Vier Tage nach dem schwer erkämpften Einzug ins Eurocup-Viertelfinale verteidigte der achtmalige deutsche Meister am Samstag mit einem 83:50 (39:31)-Pflichtsieg bei Schlusslicht Phoenix Hagen seine Tabellenführung. «Das war eine runde Sache und nicht selbstverständlich nach dem harten Spiel in Badalona», sagte Alba-Sportdirektor Henning Harnisch und ergänzte: «Jetzt haben wir ein gutes Fundament, um ordentliche Heimspiele abzuliefern.» Am Mittwoch (20.00 Uhr) empfangen die Berliner Kellerkind Trier, drei Tage darauf den Tabellen-Vierten Frankfurt.

In Hagen taten sich die in der Bundesliga zuvor zweimal sieglosen «Albatrosse vor 2872 Zuschauern anfangs noch ein bisschen schwer, wurden aber spätestens nach dem Wechsel ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht. «Wir haben hart in der Verteidigung gearbeitet. Das war der Schlüssel zum Sieg», meinte Alba-Trainer Luka Pavicevic.

Weil neben dem langzeitverletzten Jurica Golemac auch Spielmacher Rashad Wright, der sich in Badalona eine Augenverletzung zugezogen hatte, in Hagen verletzt fehlte, waren die beiden Nationalspieler Philip Zwiener und Lucca Staiger gefordert. Das Duo, sonst mit wenig bis keiner Einsatzzeit bedacht, zahlte das Vertrauen mit einer guten Leistung zurück. «Lucca und Philip haben ihre Sache sehr gut gemacht - vor allem Philip hat uns einen großen Push gegeben», lobte Harnisch.

Der Ende Januar verpflichtete Staiger erzielte in seinem erst zweiten Einsatz für Alba seine ersten Punkte und kam am Ende auf fünf Zähler. Zwiener war zusammen mit Adam Chubb, die je zwölf Punkte erzielten, sogar zweitbester Berliner Schütze. Erfolgreicher war nur der überragende Kapitän Julius Jenkins mit 21 Zählern.

 

www.albaberlin.de

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