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SPORT

 

17.02.2011 | Charkow

Bayer fast durch - VfB muss bangen

 

Bayer Leverkusen kann für das Achtelfinale in der Europa League planen. Der VfB Stuttgart dagegen hat noch viel Arbeit vor sich, um in das Europapokal-Achtelfinale einzuziehen.

 

Die beiden letzten verbliebenen Vertreter aus der Fußball-Bundesliga verschafften sich in den Zwischenrunden-Hinspielen höchst unterschiedliche Ausgangspositionen für die Rückspiele in einer Woche. Während die Leverkusener beim 4:0 (1:0) bei Metalist Charkow trotz Temperaturen von etwa minus 15 Grad imponierten, verpassten die in der Bundesliga abstiegsgefährdeten Stuttgarter einen Achtungserfolg bei Benfica Lissabon. Nach einer 1:0-Halbzeitführung unterlagen sie dem portugiesischen Rekordmeister noch mit 1:2.

 

«Was die ersten 70 Minuten betrifft, war das ein Fortschritt», sagte der leidgeprüfte VfB-Trainer Bruno Labbadia. «Ich bin nur mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Andererseits können wir mit einem 1:0 im Rückspiel weiterkommen. Das wird sehr, sehr interessant.»

Seine Mannschaft war nach dem jüngsten 1:4-Heimdebakel gegen den 1. FC Nürnberg nicht wiederzuerkennen. Vor allem in der ersten Halbzeit trumpften seine Spieler auf und gingen durch einen Heber von Martin Harnik (21. Minute) in Führung. Nach dem Wechsel drehten Oscar Cardozo (70.) und Franco Jara (81.) vor 45 000 Zuschauern im Estádio da Luz die Partie für die nun seit 17 Spielen ungeschlagenen Portugiesen. Der starke VfB-Torwart Sven Ulreich verhinderte eine höhere Niederlage für sein Team.

 

Stuttgarts Liga-Konkurrent Leverkusen ließ sich weder vom Gegner noch von der Kälte in der Ukraine erschrecken und dominierte von der ersten Minute an. Eren Derdiyok (23.), Gonzalo Castro (72.) und Sidney Sam mit einem späten Doppelschlag (90./90.+2) sorgten für die Tore des seit zehn Europacup-Partien ungeschlagenen Bundesligisten, der ohne den angeschlagenen Michael Ballack angereist war.

 

«Wir waren besser, cleverer und effektiver. So ein hohes Ergebnis war nicht vorhersehbar», sagte Bayer-Trainer Jupp Heynckes nach der unerwarteten Tor-Gala.

Quelle: dpa

de.uefa.com/uefaeuropaleague/index.html

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