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18.05.2011 | Frankfurt/Main
ALBA Berlin legt vor - 81:80 in Frankfurt
ALBA Berlin hat auf dem Weg ins Endspiel um die deutsche Basketball-Meisterschaft den ersten Schritt geschafft. Der achtmalige Titelträger gewann am Mittwoch im Playoff-Halbfinale beim Vizemeister Deutsche Bank Skyliners Frankfurt mit 81:80 (39:37) und ging in der Serie «best-of-five» mit 1:0 in Führung. «Wir haben immer gekämpft. Das war wichtig», sagte Berlins Center Yassin Idbihi. Die zweite Partie findet am Samstag (17.00 Uhr) in Berlin statt. Zum Einzug ins Finale sind drei Siege nötig.
Im offenen Schlagabtausch hatte Berlin, das sich erst am Sonntag im fünften Spiel gegen Oldenburg für die Vorschlussrunde qualifiziert hatte, die Nase lange leicht vorn. «Wir müssen die leichten Fehler abstellen und in der Offensive ruhiger werden. Wir spielen nicht das, was wir müssen», sagte Frankfurts Dominik Bahiense de Mello zur Pause. Die Skyliners liefen trotz der Treffsicherheit von de Mello, der vier von sechs Dreiern im Korb unterbrachte, fast ständig einem Rückstand her. ALBA zog auf acht Punkte davon, doch die Skyliners kämpften sich zur Halbzeit wieder auf 37:39 heran.

Die Frankfurter, die ALBA in der letzten Saison im Viertelfinale mit 3:1-Siegen ausgeschaltet hatten, schienen nach der Pause den Kräftevorteil zu nutzen. Nach dem 3:0 gegen Göttingen konnten sie neun Tage pausieren. Angetrieben von DaShaun Wood, dem zum wertvollsten Spieler gewählten Aufbauakteur, gingen die Skyliners nach dem dritten Viertel in Führung. Doch auch ohne Julius Jenkins, der mit einem Hexenschuss auf der Bank saß, kämpfte Berlin sich zurück ins Spiel und hatte in der Schlussphase die besseren Nerven.
Bei den Skyliners trafen Bahiense de Mello (19), Wood (17), Jimmy McKinney (14) und Chris Moss (13) zweistellig. ALBA hatte in Immanuel McElroy (17), Idbihi (15), dem Ex-Frankfurter Derrick Allen (12) und Tadija Dragicevic (10) die besten Werfer.
Quelle: dpa




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