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08.06.2011 | Berlin
ALBA besiegt Bamberg: Finalserie wieder offen
Das Rennen um die deutsche Basketball-Krone ist wieder offen. ALBA Berlin gewann das zweite Spiel der Finalserie am Mittwoch gegen die Brose Baskets Bamberg mit 80:71 (41:42) und glich damit in der Serie zum 1:1 aus. Der Hauptstadtclub drehte nach einem katastrophalen ersten Viertel das Spiel und ging in einer spannenden und hochklassigen Partie als glücklicher, aber verdienter Sieger vom Feld. Berlins bester Schütze war Julius Jenkins mit 23 Punkten. Für Bamberg erzielten Casey Jacobsen und Brian Roberts jeweils 16 Zähler.
«Die Mannschaft hat an sich geglaubt», sagte ALBA-Kapitän Patrick Femerling, wobei sich der Routinier auf die Aufholjagd nach dem völlig verschlafenen Beginn bezog. Das nächste Match der «best of five»-Serie steigt diesen Samstag in Bamberg. Die womöglich entscheidende Partie findet am kommenden Dienstag wieder in Berlin statt.

Die Anfangsphase vor 12 432 Zuschauern dominierten klar die Gäste aus Bamberg. Ehe es sich die Berliner versahen, stand es 0:8, nur kurze Zeit später sogar 2:16. ALBA spielte nervös und hektisch, ähnlich wie im letzten Viertel des ersten Spiels in Bamberg. Die Oberfranken, die ihren vierten Meistertitel anstreben, kontrollierten das Geschehen - und das, obwohl Spielmacher John Goldsberry wegen einer Bänderdehnung im rechten Sprunggelenk fehlte.
Mit der klaren Führung im Rücken wurde der Meister und Pokalsieger dann aber nachlässig. ALBA kämpfte sich heran und konnte sich vor allem auf eine starke Freiwurfquote verlassen. Außerdem fanden die Leistungsträger der Hauptstädter wieder ihre Form. Angeführt von dem im ersten Duell maßlos enttäuschenden Jenkins drehten das Team von Trainer Muli Katzurin die Partie.

Nach einer 14:0-Serie im zweiten Viertel gingen die «Albatrosse» erstmals mit 35:34 in Führung. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit guten Offensivaktionen auf beiden Seiten. Letztlich wurden den Gästen von Trainer Chris Fleming die Foulprobleme zum Verhängnis, die wichtige Akteure wie Predrag Suput und Kyle Hines hemmten.
Mit einem 58:58 ging es ins entscheidende Schlussviertel. ALBA legte in der tobenden Halle vor und führte schnell 67:59. Bamberg glich vier Minuten vor Schluss zwar wieder aus, brachte sich schließlich mit unnötigen Ballverlusten aber um den Erfolg. Als die Gäste bei zwei Versuchen von der Dreier-Linie scheiterten, war die Partie gelaufen.




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