Heimkino-Tipp: Star Wars: Das Erwachen der Macht

Das 7. Stars Wars Abenteuer für zuhause

Pönis
3 von 5 Sternen

Star Wars: Das Erwachen der Macht

Genre: Science Fiction

Produktion: USA 2015

Laufzeit: 130 Minuten

Regie: J. J. Abrams

Darsteller: Harrison Ford, Daisy Ridley, John Boyega, Oscar Isaac, Adam Driver

Zur Filmseite: www.starwars.com

 

FSK: Freigegeben ab 12 Jahren

VÖ: 28. April 2016

Zum Film:

Der visionäre Regisseur J.J. Abrams erweckt das Filmevent einer Generation zum Leben.

Kylo Ren und die finstere Erste Ordnung haben sich aus der Asche des Imperiums erhoben, doch Luke Skywalker ist verschwunden, als die Galaxis ihn am meisten braucht. Nun liegt es an Rey, einer Schrottsammlerin, und Finn, einem abtrünnigen Sturmtruppler, sich mit Han Solo und Chewbacca zu einer verzweifelten Suche aufzumachen, um die einzige Hoffnung auf Frieden in der Galaxis zu finden.

Star Wars: Das Erwachen der Macht | Foto: Disney Home

Kinoexperte Hans-Ulrich Pönack über den Film

(...) "Star Wars 7" wurde aufwändig wie strukturell gezimmert. Motto: Die Quote ist das Ziel. Keine Experimente. Sozusagen: das Alte nochmal. In der modernen 2015er Kriegs-Version. Krieg hat Film-Konjunktur: Es wird geschossen, gejagt, gemeuchelt, dass es eine wahre Kriegs-Freude sein soll. Die Technik wurde verfeinert, aber ansonsten ist alles wie damals, als es mit "Krieg der Sterne" hierzulande am 2. Februar 1978 im Kino begann. Gut gegen Böse und umgekehrt. "Die Uniform-Weißen" sind der Massen-Feind, werden beliebig dezimiert. Die eigentlichen Kriegstreiber agieren im düsteren Hintergrund und ziehen befehlend die (NAZI-ähnlich konstruierten) Macht- und Kampf-Strippen. Befehlen. Ordnen an. Drohen. In brummiger Bariton-Lautstärke. 

Im erneuten Blick: die bekannten Elemente Wüste, Maschinenpark und auch ein neues Vater-Sohn-Duell. Diesmal zwischen Han Solo und einem jungen Schurken namens Kylo Ren (ADAM DRIVER, genauso Rollen-unsympathisch wie neulich in "Gefühlt Mitte Zwanzig"). Der zum Zeichen seiner Fiesheit meistens eine Darth Vader-Maske trägt, dabei aber unauffälliger atmet. An der politisch korrekten Rampe: Eine frische Kraft von weißem Mädel. Rey. Heldin. Gespielt von der (weitgehend) unbekannten Britin DAISY RIDLEY. Die bisher im britischen Serien-TV aktiv war ("Silent Witness"; "Mr. Selfridge"). Feminismus an die Front, wie vor einiger Zeit schon Charlize Theron bei "Mad Max 4". Ein Zeit-Zeichen. An ihrer Seite, der ebenfalls weitgehend unbekannte schwarze britische Schauspieler JOHN BOYEGA, 23, als Naivling Finn.  

Diese Laser-Schwerter gibt es auch wieder. Und diese pompöse John Williams-Signal-Musik auch. Ansonsten: Das Business boomt. Die Macht bebt. "Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxie…" 

Mehr Infos, Kritiken zu Kinofilmen und DVD's gibt es in Pönis Filmclub auf www.poenack.de

Legende zur Bewertung von Hans-Ulrich Pönack

5 Pönis = Einsame Spitze
4 Pönis = Richtig gut
3 Pönis = Geht so
2 Pönis = Mäßig
1 Pöni = Jämmerlich
0 Pönis = Grottig

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