Heimkino-Tipp: Wonder Woman

Comic-Verfilmung mit «Miss Israel» Gal Gadot als Amazonen-Kriegerin

Pönis
5 von 5 Sternen

Wonder Woman

Genre: Superhelden/Comic/Action/Abenteuer

Produktion: USA 2017

Laufzeit: 136 Minuten

FSK: Freigegeben ab 12 Jahren

Regie: Patty Jenkins

Darsteller: Gal Gadot, Chris Pine, Robin Wright

 

Zur Filmseite: www.wonderwomanfilm.com

VÖ: 2. November 2017

Zum Film:

Vor ihrem Siegeszug als Wonder Woman wurde die Amazonenprinzessin Diana zu einer unüberwindlichen Kriegerin ausgebildet. Sie wuchs in einem abgelegenen Inselparadies auf – erst von einem notgelandeten amerikanischen Piloten erfährt sie von den fürchterlichen Konflikten im Rest der Welt. Darauf verlässt sie ihre Heimat, weil sie überzeugt ist, dass sie der bedrohlichen Situation Herr werden kann.

In dem Krieg, der alle Kriege beenden soll, kämpft Diana an der Seite der Menschen, entdeckt allmählich ihr volles Potenzial … und ihre wahre Bestimmtung.… (Warner Bros.)

Wonder Woman | Foto: Warner Bros.

Kinoexperte Hans-Ulrich Pönack über den Film

(...)  Ein furios-feuriger, bei aller Themen-Härte auch sehr angenehm ironischer und äußerst attraktiver Unterhaltungsspitzentanz, dem man sich nicht mehr entziehen kann und will. So imponierend ist er choreografiert wie handelnd-erzählt. Was haben wir: Eine Comic-Story, die nicht muskulöse Behauptungen aufstellt und mit blindwütigen Dauer-Fights zerstörerisch wie lärmend herumgrölt, sondern sich für eine Geschichte, ihre Entwicklung und für ihre Protagonisten tatsächlich erst einmal "richtig" Zeit nimmt. Dabei fantastisch auch das neben-gedankliche, bauliche und kostümreiche Drumherum überzeugend mit-einbezieht, also stimmig wie stimmungsvoll im Aufbau ist und mit der Entwicklung plausibel hantiert. Und immer wieder mit immer größeren "Appetithappen" mit sagenhaften Zeitlupen-Duellen aufwartet, bevor Wonder Woman in die endgültige volle Wucht-Fahrt kommt. Weil sie aus tiefstem Herzen angewidert ist über diese fragwürdige Menschen-Welt, bestehend aus Lügen, Feigheit und Gewalt. Und eingreifen will und "muss".

Diese schwierige Balance gelingt, zugleich Greuel, Wut und Wahn von Krieg und Tod "normal" einzubinden und eine "Indiana Jones"-Abenteurer-Frau (mit zeitweisem "Pretty Woman"-Appeal) vorzustellen, die dagegen - als Gerechtigkeitsfanatikerin - überzeugend aufbegehrt. Weil, zweitens: die wie aus dem chinesischen Meister-Zirkus stammenden Choreografien von unglaublicher Perfektion und Faszination atmosphärisch-spielerisch wie durchweg begeistern.

Und: Weil, erstens, wir es mit einer Hauptakteurin zu tun haben, die alle äußerlichen wie innerlichen Anforderungen mit Premium-Stärken erfüllt, also vom Wesen, Charakter und Ausstrahlung her "super" ist: GAL GADOT, 32, hat so überhaupt nichts von plumpen Pin-"Blond"-Up, ist als Superwoman charmant, konsequent, herzerwärmend, emotional überwältigend, phänomenal-schön aussehend = jederzeit eine grandios kämpferische wie charmant-zivile Hero. Nach diversen Nebenparts steht sie mit und als "WONDER WOMAN" auf ihrem ersten Olymp. Hollywood blüht gerade neu mit einem weiblichen Super-Star. Einem mit viel Herz und noch mehr Karacho, wie wir derzeit völlig überrumpelt-begeistert feststellen können.

Mehr Infos, Kritiken zu Kinofilmen und DVD's gibt es in Pönis Filmclub auf www.poenack.de

Legende zur Bewertung von Hans-Ulrich Pönack

5 Pönis = Einsame Spitze
4 Pönis = Richtig gut
3 Pönis = Geht so
2 Pönis = Mäßig
1 Pöni = Jämmerlich
0 Pönis = Grottig

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