Kinotipp: Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe

Zweiter Teil der Roman-Verfilmung über eine aufregende und "schmerzhafte" Romanze!

Pönis
0.5 von 5 Sternen

Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe

Genre: Drama/Erotik

Produktion: USA 2017

Laufzeit: 118 Minuten

FSK: freigegeben ab 16 Jahren

Regie: James Foley

Darsteller: Dakota Johnson, Jamie Dornan, Tyler Hoechlin

Zur Filmseite: www.fiftyshades-film.de

Kinostart: 9. Februar 2017

Zum Film:

Jamie Dornan und Dakota Johnson kehren als Christan Grey und Anastasia Steele auf die große Leinwand zurück in FIFTY SHADES OF GREY – GEFÄHRLICHE LIEBE, dem zweiten Kapitel des weltweiten Bestsellers Fifty Shades of Grey. 

Anastasia versucht, Christian zu vergessen und stürzt sich in ihren neuen Job. Doch Christian tut alles in seiner Macht, um sie zurückzugewinnen. Als auch Ana ihr Verlangen nicht länger unterdrücken kann, wirft Christians Vergangenheit einen dunklen Schatten….. (Universal Pictures)

Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe | Foto: Doane Gregory/Universal Pictures

Kinoexperte Hans-Ulrich Pönack über den Film

(...) meine schlechte Güte, jetzt geht diese ganze blöde Sex-Schmonzette schon wieder los. Beziehungsweise: Weiter. 5 „Goldenen Himbeeren“ gab es damals für diesen Leinwand-Schrott, der weltweit um die halbe Milliarde Dollar einspielte. Jetzt also die Fortführung. Mit diesen beiden sterilen Vögel-Typen:

Mit dem taffen Seattle-Milliardär Christian (JAMIE DORMAN) und der netten (jetzt) Verlagsassistentin Anastasia (DAKOTA JOHNSON). Die waren ja am Ende von Teil 1 auseinander. Weil er sie 6 x auf den Popo geschlagen hat und sie sauer über die Schmerzen war. Nun entdeckt man sich wieder und will es noch einmal miteinander „probieren“. Weil er verspricht, sich zu ändern. Künftig nicht mehr so „grob“ zu sein, die harte Sex-Tour zu verschmähen, wenn sie DAS nicht mag. Im Gegenteil: SIE darf ab sofort festlegen, wie was gemacht wird. Körperlich und überhaupt. Beziehungs-technisch. Kurzum: Sie stimmt zu, weil sie ihm ja nun keine Sklavin mehr zu sein braucht. Nun gleichberechtigt „mit-wirken“ darf. Und soll. Bei diesem zweiten Partnerschafts-Anlauf. 

In der 40. Filmminute nennt sie folglich IHREN Wunsch: „Ich will, dass du mich schlägst“. Während die Song-Musik ununterbrochen plärrt, wird fortan viel palavert, gekabbelt und gestritten. 120 Filmminuten müssen schließlich bei dieser Gedanken- und Sinn-Leere gefüllt werden. Dann zieht sie schon mal die Schnute und von dannen, und er muss sie und sich wieder einkriegen. So schleppt sich das hin, mit ab und zu „provokantem“ Sex im Restaurant und im Fahrstuhl. Und auch schon mal im Bett. Dann tauchen zwei seiner eifersüchtigen, von ihm immer noch „abhängigen“ EX auf und sollen die dünne dümmliche fade Show ein bisschen „kriminalistisch“ gestalten. Mit dabei: Die 62jährige KIM BASINGER, die sich mal wieder in einem schlechten Film blicken lässt. 

Dann stürzt er mit dem privaten Kleinflugzeug ab, überlebt unverletzt und gibt umgehend kund: „Ich will dich heiraten“. Sie stimmt freudig zu. Inzwischen aber haben sich zwei „Böse“ schon mal in Stellung gebracht. Für den Heirats-Teil 3. In einem Kino-Jahr dann. Jetzt aber bestätigt Christian seiner Anastasia erst einmal: „Ich bin nicht dominant. Ich bin ein Sadist“. Doch „davon“ habe sie ihn „geheilt“. Die Film-Folge: Viel weiterer Plemm-Plemm-Schmalz, von noch mehr lauten Songs begleitet. 

Die FSK hat den Film „ab 16 Jahren“ freigegeben. Voyeure kommen also wieder nicht auf ihre Lust-Kosten. Sie tritt öfters nackiger auf als er, aber alles bleibt „sauber“. Und von wegen Sado-Maso-Touch?: Lächerlich. Ein paar glänzende „Eisen-Utensilien“, schon mal zwei Liebeskugeln in ihrem Schritt und Massageöl, damit hat es sich ausge-erotikt. „Fifty Shades Of Grey 2“ ist ein fein aufgepeppter langweiliger Bums-Beziehungskram. Dargeboten von zwei ausgesprochen schlichten Schauspielern: DAKOTA JOHNSON, die Tochter von Don Johnson und Melanie Griffith mit entsetzlichem Lippenstift, und Drei-Tage-Bart-Doofling JAMIE DORNAN. Deren Präsenz und Charisma tendiert so gegen minus null. 

„Fifty two“ ist stupide Fick-Akrobatik, und auch mit ständiger wie lauter musikalischer Dauerbeschallung arg belästigend.

Mehr Infos, Kritiken zu Kinofilmen und DVD's gibt es in Pönis Filmclub auf www.poenack.de

Legende zur Bewertung von Hans-Ulrich Pönack

5 Pönis = Einsame Spitze
4 Pönis = Richtig gut
3 Pönis = Geht so
2 Pönis = Mäßig
1 Pöni = Jämmerlich
0 Pönis = Grottig

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