Kinotipp: John Wick: Kapitel 2

Keanu Reeves spielt zum 2. Mal einen Auftragskiller, der aus dem Ruhestand zurückkehrt

Pönis
1 von 5 Sternen

John Wick: Kapitel 2

Genre: Action/Thriller

Produktion: USA 2017

Laufzeit: 122 Minuten

FSK: freigegeben ab 18 Jahren

Regie: Chad Stahelski

Darsteller: Keanu Reeves, Riccardo Scamarcio, Ian McShane

Zur Filmseite: www.johnwick-filme.de

Kinostart: 16. Februar 2017

Zum Film:

John (Keanu Reeves) ist ein weiteres Mal gezwungen aus seinem Ruhestand zurückzukehren:

Ein ehemaliger Kollege wurde damit beauftragt, die Kontrolle über eine mysteriöse, international agierende Organisation von Auftragskillern zu erlangen. Ein alter Blutschwur verpflichtet John ihm dabei zu helfen. Er reist nach Rom, wo er gegen einige der tödlichsten Killer der Welt antreten muss... (Concorde Filmverleih GmbH)

John Wick: Kapitel 2 | Foto: Concorde Filmverleih GmbH

Kinoexperte Hans-Ulrich Pönack über den Film

(...) Teil 1 war im Frühjahr 2015 DIE – unerwartete wie profitable – Überraschung: Der für rd. 20 Millionen Dollar hergestellte lakonische B-Movie-Radau – das Skript verwies auf etwa 70 Tote - spielte weltweit über 80 Millionen Dollar ein. Klar, Fortsetzung folgt. Mit einem Nun-Budget von rd. 40 Millionen Dollar. Wieder mit dem (jetzt) 51jährigen KEANU REAVES als düsteren Auftragskiller.

Der wird wieder „behelligt“ - ihm wird sein exklusives Designer-Haus abgefackelt  - so das er, klar doch, wieder in den Rüpel-Ring der Gangster-Parallelwelt zurücksteigt, um viele Übeltäter umzunieten. Ganz viele. Gefühlt: Weit über 1000 Angreifer.  Erst in New York, dann in Rom. Motto: Das Mafia-Gesindel wird (erheblich) dezimiert. Danach wird dann wieder zu Hause weiter-gefightet. Bis der Ober-Schurke zur Strecke gebracht ist. Nach dem Finale wird angedeutet, dass die neuerliche Kino-Begegnung mit diesem Amok-Killer „John Wick“ nicht die letzte war. Eine Nochmal-Fortsetzung folgt wohl.

War der erste Streich billig-cool, aufreizend „kultiviert“, mit schamlosen Tollhaus-Humor, wird hier nur noch dauer-geballert, geprügelt. Massakriert. Dunkel-Humor und „Eiskalter Engel“-Charme sind `raus; die neue Show ist nur noch Zerstörung-pur. Mit jetzt ohne Emotionalität und nur noch blindem stilisiertem Dauer-Gemetzel. Mit einem klitzekleinen Gag am Rande: Die Unterwelt „informiert“ sich noch - charmant - mit der netten alten Rohrpost. Und: LAURENCE FISHBURNE, mit dem Keanu Reeves bereits in „Matrix“ zusammenarbeitete, taucht hier auch eine kurze Weile als unterirdischer wie helfender New Yorker Penner-Präsident auf.

Ach ja: Und Ex-„Django“ Franco Nero kuckt in Rom auch mal kurz vorbei.

Das isses: Blut ab! 

Mehr Infos, Kritiken zu Kinofilmen und DVD's gibt es in Pönis Filmclub auf www.poenack.de

Legende zur Bewertung von Hans-Ulrich Pönack

5 Pönis = Einsame Spitze
4 Pönis = Richtig gut
3 Pönis = Geht so
2 Pönis = Mäßig
1 Pöni = Jämmerlich
0 Pönis = Grottig

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