Kinotipp: Rogue One: A Star Wars Story

Spin-off: «Rogue One: A Star Wars Story»

Pönis
3.5 von 5 Sternen

Rogue One: A Star Wars Story

Genre: Science Fiction

Produktion: USA 2016

Laufzeit: 133 Minuten

FSK: Freigegeben ab 12 Jahren

Regie: Gareth Edwards

Darsteller:  Felicity Jones, Mads Mikkelsen, Diego Luna, Ben Mendelsohn, Forest Whitaker

Zur Filmseite: de.starwars.com/filme/rogue-one

Kinostart: 15. Dezember 2016

Zum Film:

Mit über neun Millionen Zuschauern allein in Deutschland war «Star Wars: Das Erwachen der Macht» ein Kassenknüller. Fortgesetzt wird die Saga aber erst 2017. Um das Warten zu verkürzen, bringt Disney jetzt «Rogue One: A Star Wars Story» als eigene Geschichte mit neuen Charakteren in die Kinos.

Im Mittelpunkt des Films von «Godzilla»-Regisseur Gareth Edwards steht die junge Rebellin Jyn Erso (Felicity Jones), deren Vater Galen (Mads Mikkelsen) maßgeblich an der Entwicklung einer Superwaffe für das Imperium beteiligt war. Zusammen mit ihrem Mentor Captain Cassian Andor (Diego Luna), dem blinden Krieger Chirrut Imwe (Donnie Yen) und dessen Kumpel Baze Malbus (Jiang Wen) zieht Jyn in den Kampf gegen den imperialen Oberbefehlshaber Krennic (Ben Mendelsohn). (dpa)

Rogue One: A Star Wars Story | Foto: Film Frame ILM/Lucasfilm/Disney

Kinoexperte Hans-Ulrich Pönack über den Film

(...) Was also haben wir: Eine beliebige Gut-Böse-Story. Drama & Personen interessieren nur am Rande. DIE TECHNIK BEBT. Dieser Vor-Film zu den ursprünglichen "Krieg der Sterne"-Anfängen aus den Siebzigern beinhaltet eine Militär-Technik, die perfekt funktioniert. Die Zerstörungen von riesigen Bauten und Material und Flugobjekten ähneln hochgezüchteten Video-Spielen, nun allerdings mit sehr viel mehr Glanz und faszinierendem Sog. Die MUSIK "erzählt" ununterbrochen mit. Kaum eine "Ohne-Sequenz". Immer wird auch auf die emotionale Klang-Tube gedrückt. Zum KRIEG besteht kein kritisches Verhältnis, er ist so selbstverständlich wie der schwere Atem vom dunkeln Lord. 

Diese "Rogue One"-Star Wars-Episode ist als opulente Leinwand-Show ein Hammer und als Hurra-Ideologie zum Fürchten. Aber: Wir befinden uns im Kino, diesem einzigartigen Unterhaltungs-Tempel, und weil Regisseur GARETH EDWARDS ("Godzilla") und sein Team diese kriegerische 3 D-Fiction-Klaviatur technisch, optisch und artistisch teilweise so brillant zu montieren verstehen, erliegt man dem visuellen Propaganda-"Wars"-Charme und lässt sich verblüffend überrumpeln. 

Ist halt emotional so.

Mehr Infos, Kritiken zu Kinofilmen und DVD's gibt es in Pönis Filmclub auf www.poenack.de

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Legende zur Bewertung von Hans-Ulrich Pönack

5 Pönis = Einsame Spitze
4 Pönis = Richtig gut
3 Pönis = Geht so
2 Pönis = Mäßig
1 Pöni = Jämmerlich
0 Pönis = Grottig

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