Pflanzen gegen Schadstoffbelastung

Atemwegsbeschwerden mit Zimmerpflanzen vorbeugen... Tipps von Andreas Modery!

Foto: dpa

Hohe Schadstoffbelastung vor allem im Winter -
Atemwegsbeschwerden mit Zimmerpflanzen vorbeugen

Die Wissenschaft hat es belegt: Zimmerpflanzen sind ein günstiges und effektives Mittel, um die Luftqualität in Innenräumen erheblich zu verbessern, und fungieren zudem als Erkältungsblocker und Schadstofffilter.

Je mehr, je besser.

Je mehr Zimmerpflanzen, umso besser! Das ist Fakt!. Aber  auch zwei oder drei Pflanzen sorgen für positive Effekte, da sie die Zimmer- und gleichzeitig Atemluft mit Feuchtigkeit anreichern. Wenn die Schleimhaut in unseren Atemwegen feucht ist, kann sie Viren und anderen Erregern eine viel effektivere Barriere bieten. Besonders geeignet für gut beheizte Räume sind Pflanzenarten wie Philodendron, Farne und Fensterblatt, da sie bis zu 97 Prozent des Gießwassers wieder als Wasserdampf abgeben und somit für zusätzliche Luftfeuchtigkeit sorgen.

Im Winter

Gerade im Winter kann die Luft in Innenräumen teilweise besonders stark mit Schadstoffen belastet sein – in manchen Fällen sogar stärker als die Außenluft in Großstädten. Das liegt daran, dass die Fenster im Winter viel zu oft geschlossen bleiben und viel weniger effektiv gelüftet wird. Dann können sich potenzielle Allergene wie Hausstaubmilbenkot oder Hautschuppen und Haare von Haustieren, aber auch Stickstoffdioxid aus diversen Haushaltsgeräten und Endotoxine von Schimmelpilzen und Bakterien insbesondere in Teppichböden, Wolldecken und Vorhängen stärker anreichern. Infolgedessen verschlechtert sich die Qualität der Innenraumluft erheblich, was Husten, verstopfte Nase sowie Stirn- oder Nasennebenhöhlenentzündungen verursacht und bei Asthmatikern zu einer Verschlimmerung der Symptome mit Atembeschwerden (Keuchen), Engegefühl in der Brust bis hin zu akuter Atemnot führen kann.

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