Pflanzentipps: Das Optimum aus Pflanzen herausholen

Wie Sie aus Ihren Pflanzen und Blumen jetzt das Optimum herausholen...

Blütenpracht | Foto: dpa

Viele Berliner haben auf dem Balkon und im Garten einen großen Wettbewerb gestartet: Wer in der Nachbarschaft hat den größten Erfolg beim Gärtnern? Wie Sie aus Ihren Pflanzen und Blumen jetzt das Optimum herausholen, sagt uns der Mann mit den zehn grünen Daumen: Unser Pflanzenexperte Andreas Modery!

Wie kann man aus Pflanzen und Blumen das Optimum herausholen?

Ganz einfach! Sie bieten Ihnen die Kneipensituation. Das heißt: Sie brauchen einen schönen Platz an der Theke, wo es etwas zu essen und zu trinken gibt. Das ist praktisch die große Zauberformel. Das bedeutet: Genügend Platz im Balkonkasten, im Kübel oder im Garten. Regelmäßig etwas zu essen - ohne Düngung geht da gar nichts. Wir müssen unterscheiden... Es gibt bei den Pflanzen sogenannte Starkzehrer. Das sind z.B. sämtliche Kohlsorten (Weißkohl, Rotkohl, Wirsing). Und nicht zu vergessen: die Tomate. Und auch im Staudenbeet: Rittersporn, Rosen und Phlox. Die müssen ständig "bewirtet" werden. Also da heißt es, gute Gastwirte zu sein und möglichst schauen, damit sie nicht hunger oder durst haben.

Im Gartencenter gibt es Dünger als Granulat, als Stäbchen oder in Flüssigform. Was ist das beste für die Pflanzen?

Das Granulat wirkt am längsten, hat den großen Vorteil: "Das Essen" wird langsam ausgegeben. Jeden Tag eine kleine Portion. Bei unseren Stäbchen ist das genau dasselbe. Die sitzen an einer festen Stelle. Das bedeutet für uns: Wir müssen natürlich rund um das Stäbchen gießen, damit dieses "Essen" auch frei wird. 
Beim Flüssigdünger ist das große Problem, dass es schnell verpufft. Beim Flüssigdünger, das in die Gießkanne mit reinkommt, muss das Gießwasser gut durchgerührt werden, damit sich die Nährelemente auch im Gießwasser gut verteilen können.

Gibt es auch natürlichen Dünger?

Der beste natürliche Dünger ist Komposterde. Das ist des Gärtners Gold! 
Nicht jeder hat einen Garten - kein Problem. In jedem Gartencenter gibt es Komposterde zu kaufen. Das den Pflanzen zugeben... Das ist praktisch das Leibgericht für alle. Das ist natürlich auch die natürliche Art und Weise des Gärtnerns.

Viele schwören auf den Blaukorn-Dünger. Ist das wirklich zu empfehlen?

Blaukorn ist die Zauberformel von jedem Hobbygärtner. In Blaukorn steckt Stickstoff drin. Und Stickstoff sorgt dafür, dass die Pflanzen so richtig loslegen. Blaukorn hatte bisher immer den großen Nachteil, dass es sich ganz schnell aufgelöst hat. Jetzt gibt es neues Blaukorn: Blaukorn Entec. Das ist die neue Zauberformel. Das heißt, der Stickstoff wird festgehalten. Der löst sich nur ganz langsam auf. Blaukorn setzt jeder berfufsmäßige Gärtner für seine Pflanzen ein. Das steht im Prinzip auf jeder "Speisekarte".

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