Pflanzentipps: Lust und Last mit Herbstlaub

Was Sie mit dem Herbstlaub anstellen können...

Herbstlaub | Foto: dpa

Sobald es nicht mehr am Baum hängt, wird es für so manche zum Ärgernis: Das Laub! Doch dabei handelt es sich dabei um den besten Dünger im Garten. Zugegeben vom Rasen muss das Laub runter, denn wenn es dort fault, wird der grüne Teppich unansehnlich. Doch ansonsten gibt das Laub dem Boden Nährstoffe zurück - wenn man es an der richtigen Stelle liegen lässt.

Mein Tipp: Verteilen Sie die Blätter auf den Beeten. Laub, das über den Winter liegen bleibt, wärmt und schützt den Boden und wird bis zum Frühjahr zu wertvollem Humus zersetzt. Zudem bietet es Igel, Kröten und Insekten Unterschlupf. Besonders sinnvoll ist es, das Laub unter Bäumen, Sträuchern und Stauden zu verteilen, denn dort wird es nicht so leicht wieder weggeweht.

Oder wie wäre es, das Herbstlaub in Mulch verwandeln? Ganz einfach: Der Rasenmäher macht's möglich. Werfen Sie ihn noch ein letztes Mal vor dem Winter an - schon wandert das Laub direkt in den Auffangsack. So gehäckselt, zersetzt es sich leichter –  unter Bäumen oder unter Beerensträuchern. Das Laub von Obstbäumen, Linden und Ahorn ist hierfür besonders gut geeignet, weil es schnell verrottet. Bei gerbstoffreichen, sauren Laubsorten wie von Walnuss oder Eiche dauert die Verrottung etwas länger. Mein Tipp: Verwöhnen Sie einfach den Rhododendron und andere Moorbeetpflanzen mit diesem sauren Laub - sie lieben es! 

Diese Seite teilen:

Kommentieren