Online-Check 09.05.2018

Das klickt Berlin!

Worüber lacht das Netz? Was geht im WWW durch die Decke? Worüber wird in sozialen Medien diskutiert? 

Jochen Trus am Morgen macht täglich um 6.20 Uhr und 8.20 Uhr den «Online-Check» und verrät Ihnen, was Berlin klickt! 

Richard Grenell - Neuer Botschafter der USA in Deutschland

Quelle: dpa

Richard Grenell bei Twitter

Portrait: Richard Grenell - Der neue US-Botschafter in Berlin

Er wird Donald Trumps oberster Lobbyist in Berlin: Nach 15-monatiger Vakanz besetzt RichardGrenell (51) nun den Posten des US-Botschafters in Deutschland. Er ist ein Mann mit beträchtlicher diplomatischer Erfahrung und ausgeprägter Meinungsstärke. Deutschland hat er zuletzt wiederholt kritisiert.

Von Beginn an hat Grenell Trump in der Härte seines außenpolitischen Kurses unterstützt. Er twittert sehr viel, oft auch zu aktuellen politischen Themen. Sein Twitteraccount ist überschrieben mit «Nach meinem Krebs bin ich stärker. Meine Hunde steuern mein Leben. Unvollkommener Anhänger Christi.»

Grenell wurde im US-Bundesstaat Michigan als Sohn tiefreligiöser Eltern geboren. Er äußerte sich oft über seinen Glauben und seine inneren Konflikte, mit denen er rang, bevor er 1999 seine Homosexualität öffentlich machte.

Grenell war Berater mehrerer republikanischer Politiker und anschließend - von 2001 bis 2008 - Kommunikationsdirektor für vier UN-Botschafter der USA. In dieser Zeit sprach Grenell auch für John Bolton, den außenpolitischen Hardliner und heutigen nationalen Sicherheitsberater Trumps.

2010 gründete Grenell die internationale Beraterfirma Capitol Media Partners, spezialisiert auf strategische Kommunikation. Zuletzt war sein Hauptwohnsitz in Los Angeles.

Er trat oft beim konservativen Sender Fox News als außenpolitischer Kommentator auf und schrieb Gastbeiträge für zahlreiche prominente US-Medien. Im Wahlkampf 2012 war er für kurze Zeit außen- und sicherheitspolitischer Sprecher des damaligen republikanischen Kandidaten Mitt Romney und löste mit bissigen und abfälligen Tweets über Frauen - zumeist Demokratinnen oder Liberale - Kritik aus.

Grenells Bestätigung war lange verzögert worden. Die Demokraten störten sich unter anderem an seiner Haltung in der Affäre um eine russische Beeinflussung des Präsidentschaftswahlkampfes 2016. Grenell wird vorgeworfen, das Thema nicht ernst genug zu nehmen. Das sei gerade mit vor dem Hintergrund Deutschlands und dessen Rolle im Umgang mit Russland schwierig. (dpa)

Tweet von Donald Trump

Tweet von Fox News

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