Freddie Mercury Special

Das große Musik-Special zum 25. Todestag von Freddie Mercury mit Jochen Trus

Das große Freddie Mercury Special mit Jochen Trus

Er war einer der ganz großen Sänger der Musikgeschichte... Und zu seinem 25. Todestag verneigen wir uns vor ihm! In unserem großen Freddie Mercury Special präsentiert Ihnen Jochen Trus seine Auswahl der 25 besten Queen- und Freddie-Mercury-Songs.

Hören Sie noch einmal in die Sendung rein...

Die Song-Liste

Song 1: Ogre Battle (Album "Queen II", 1974)

Song 2: You're My Best Friend (Album "A Night at the Opera", 1975)

Song 3: Fat Bottomed Girls (Album "Jazz", 1978)

Song 4: Tie Your Mother Down (Album "A Day at the Races", 1976)

Song 5: Let Me Entertain You (Album "Jazz", 1978)

Song 6: Bohemian Rhapsody (Album "A Night at the Opera", 1975)

Song 7: White Man (Album "A Day at the Races", 1976)

Song 8: Seaside Rendezvous (Album "A Night at the Opera", 1975)

Song 9: Mustapha (Album "Jazz", 1978)

Song 10: Somebody To Love (Album "A Day at the Races", 1976)

Song 11: Bicycle Race (Album "Jazz", 1978)

Song 12: Good Old-Fashioned Lover Boy (Album "A Day at the Races", 1976)

Song 13: Teo Torriatte (Let Us Cling Together) (Album "A Day at the Races", 1976)

Song 14: We Will Rock You (Album "News of the World", 1977)

Song 15: We Are The Champions (Album "News of the World", 1977)

Song 16: Get Down, Make Love (Album "News of the World", 1977)

Song 17: Spread Your Wings (Album "News of the World", 1977)

Song 18: Who Wants To Live Forever (Album "A Kind of Magic", 1986)

Song 19: Killer Queen (Album "Sheer Heart Attack", 1974)

Song 20: Barcelona (Freddie Mercury &Montserrat Caballé, 1988)

Song 21: Stone Cold Crazy (Album "Sheer Heart Attack", 1974)

Song 22: Play The Game (Album "The Game", 1980)

Song 23: Crazy Little Thing Called Love (Album "The Game", 1979)

Song 24: It's A Beautiful Day (Reprise) (Album "Made in Heaven", 1995)

Song 25: A Winter's Tale (Album "Made in Heaven", 1995)

Queen-Sänger Freddie Mercury

5. September 1946 - 24. November 1991

Geboren wurde Mercury als Farrokh Bulsara 1946 im damaligen britischen Hoheitsgebiet Sansibar, heute Teil von Tansania. Die parsische Familie schickte ihren achtjährigen Sohn für eine bessere Schulbildung nach Indien ins Internat. Die Strecke war so weit, dass er nur einmal pro Jahr mit dem Schiff seine Familie besuchte. Kommuniziert wurde in Briefen, und aus Farrokh wurde Freddie.

Anfang der 60er Jahre flüchtete die Familie vor der Revolution in Sansibar in einen Londoner Vorort. Der Vater arbeitete als Buchhalter, die Mutter im Kaufhaus Marks and Spencer. Swinging London war ein Kulturschock für den eher braven aber ehrgeizigen Freddie. Er entdeckte Jimi Hendrix, lebte seine Vorliebe für extravagante Kleidung, Leder und Federboas auf der Portobello Road aus und eröffnete einen Stand im legendären Kaufhaus Kensington Market.

Quelle: dpa

1970 gründete er die Band Queen mit Astrophysik-Doktoranden Brian May (Gitarre) und Zahnmedizinstudenten Roger Taylor (Schlagzeug). Der Elektronik-Student John Deacon (Bass) stieß etwas später dazu. Ihre bombastische Kombination aus überzogener Theatralik und Heavy Rock sprengte alle Genre-Grenzen. Die Musikzeitschrift «Melody Maker» schrieb damals: «Queen ist entweder die Zukunft des Rock'n'Roll oder ein Bündel von Tunten im Delirium, die versuchen, auf den Bowie-Zug auszuspringen während sie Black Sabbath richtig schlecht verarschen.»

Vier Jahre später etablierte die Band schließlich ihren Stil mit dem Hit «Killer Queen» und schaffte den internationalen Durchbruch. Ihr Kometenflug als schwerreiche Superstars begann, mit Rockhymnen wie «We Will Rock You», «Don’t Stop Me Now», «Radio Ga Ga» und «A Kind of Magic». «Bohemian Rhapsody» wurde zum besten Song aller Zeiten gewählt, doch die Bedeutung des Songs bleibt ein Geheimnis - Mercury selbst äußerte sich nie dazu. Sein langjähriger persönlicher Assistent Peter Freestone ist überzeugt, dass der Song ein heimliches «Coming Out» ist. Die Band selbst schweigt.

Quelle: Universal Music

Unvergesslich sind die Mega-Stadiontouren der Band vor Hunderttausenden von Fans. Der eher schüchterne und schmächtige Mercury mit Riesen-Schnauzer und Überbiss verwandelte sich auf der Bühne in einen tanzenden Derwisch mit nacktem Oberkörper, gen Himmel geballter Faust und anzüglich wirbelndem Mikrofonständer. Er hatte sein Publikum völlig in der Hand, beobachtete seine Biografin Lesley-Ann Jones: «Das war, was er brauchte, eine gewaltiges Publikum, das völlig mit ihm im Einklang war. Die Musik befreite Freddie».

München wurde zur zweiten Heimat und zum Rückzugsgebiet, um produktiv zu arbeiten und ungestört in den Schwulenbars des Glockenbachviertels Männer aufzugabeln. Anfang der 80er Jahre lernte er dort Barbara Valentin kennen, eine österreichische Fassbinder-Schauspielerin. Sie lebten als Liebespaar zusammen, während er gleichzeitig weiterhin Affären mit Männern hatte. «For big tits and misconduct» («für große Titten und schlechtes Benehmen») - mit dieser Widmung verewigte er die üppige Blondine auf seinem Soloalbum «Mr. Bad Guy».

Ihre Beziehung veränderte sich, als Mercury sich Mitte der 80er Jahre einmal in den Finger schnitt, Blut tropfte, und sie anschrie, ihn nicht zu berühren. Ab dann gehörte Barbara Valentin zum kleinen Kreis von Freunden, die von Mercurys Aids-Erkrankung wussten, auch wenn er sie nie ausdrücklich erwähnte.

Musikvideos von Queen

Obwohl die Boulevardmedien schon lange darüber spekulieren, gab der 45-Jährige seine Erkrankung öffentlich erst im November 1991 zu. Am nächsten Tag (24. November) war Freddie Mercury tot, gestorben an einer Lungenentzündung infolge der HIV-Infektion. Seit seinem Tod verkauft die Band mehr Platten als jemals zuvor, und Mercury wurde ein größerer Star als er jemals zu Lebzeiten war.

Im Jahr nach seinem Tod gaben Weltstars ihm zu Ehren ein Abschiedskonzert im Wembley-Stadium, vor 72 000 Fans und schätzungsweise einer Millarde Fernsehzuschauern weltweit. Die Einnahmen wurden für den Kampf gegen Aids verwendet. David Bowie überraschte, als er auf der Bühne auf die Knie sank und für seinen früheren Freund ein Vaterunser betete. (dpa)

www.queenonline.com

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