Fahrkarten werden teurer

Zeitung: Berliner Einzelfahrschein soll zehn Cent teurer werden

Fahrkartenentwerter | Foto: dpa

Auf die Fahrgäste von Bussen und Bahnen in Berlin kommt die nächste Fahrpreiserhöhung zu. Im Gespräch sei, ab Januar für den Einzelfahrschein für die beiden Berliner Tarifzonen A und B 2,80 Euro und damit 10 Cent mehr als jetzt zu verlangen, berichtet die «Berliner Zeitung» (Dienstag). Die Monatskarte AB solle weiter 81 Euro kosten, die Vier-Fahrten-Karte unverändert 9 Euro. Der maßgebliche Index für die Erhöhung über alle Tarife hinweg liege bei 0,56 Prozent.

Eine Sprecherin des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg äußerte sich zu den Zahlen nicht und sagte nur, der Aufsichtsrat entscheide Ende September über «Tarifanpassungen». Geschäftsführerin Susanne Henckel hatte dem «Tagesspiegel» (Montag) gesagt: «Sie werden moderat ausfallen, weil sie wieder an einen Index gekoppelt werden.»

Zu Jahresanfang waren die Fahrpreise in Berlin und Brandenburg durchschnittlich um 1,84 Prozent gestiegen. Dabei hatte sich der Verbund erstmals an dem eigens angelegten Index orientiert. Er beruht auf der Entwicklung der Verbraucherpreise in Brandenburg und Berlin (zu 83 Prozent) sowie auf der Kostenentwicklung bei Kraftstoffen und Strom (je 8,5 Prozent), berechnet jeweils über die vergangenen fünf Jahre. (dpa)

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