Kandidaten fürs Dschungelcamp

Von Häßler bis Lohfink - Das sind die Kandidaten fürs Dschungelcamp

Daniel Hartwich und Sonja Zietlow moderieren «Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!» | Foto: dpa

Dschungelcamp 2017

Die Kandidaten der RTL-Show «Ich bin ein Star - Holt mich hier raus» sind schon in Australien. Am Freitag (13. Januar) startet die neue elfte Staffel. Im Dschungelcamp ist eine illustre Reihe mehr oder weniger Prominenter mit dabei:

THOMAS HÄßLER (50):

1990 wurde «Icke» Häßler Fußball-Weltmeister, heute trainiert er den Berliner Achtligisten Club Italia. Warum er Dschungelkönig wird? «Weil ich mich mit Titeln auskenne.»

ALEXANDER «HONEY» KEEN (34):

Er wurde bekannt, weil er seine damalige Freundin Kim Hnizdo bei Germany's Next Topmodel in der Modelvilla besuchte und dabei zum Gespött wurde.

«Mallorca»-JENS BÜCHNER (47):

In der Vox-Auswanderer-Serie «Goodbye Deutschland» gehört die selbsterklärte «geilste Sau von Malle» zum Stammpersonal. Der Sender begleitet lustvoll seine gescheiterten Lieben und Karrieren auf der Ferieninsel. Sein größter Hit als Malle-Sänger: «Pleite, aber sexy».

Schauspieler MARKUS MAJOWSKI (52):

Er machte in der Comedy-Serie «Die dreisten Drei» mit und sagt, er werde im Dschungel an seine Grenzen kommen. «Ich sehe mich schon jetzt an Tag acht oder neun völlig aufgebraucht im Schlamm liegen.»

Sängerin «Fräulein» FRANZISKA MENKE (56):

Fräulein Menke gehörte in den 1980er Jahren mit Hits wie «Hohe Berge», «Tretboot in Seenot» und «Traumboy» zu den großen Stars der Neuen Deutschen Welle. «Ich hab auf jeden Fall Spaß daran, am Feuer zu sitzen und pikantes, privates Persönliches auszuplaudern.»

Ex-DSDS-Teilnehmerin SARAH JOELLE JAHNEL (27):

Sie war 2013 Kandidatin bei «Deutschland sucht den Superstar», danach kamen «Promi Big Brother», ein Playboy-Cover und die Nackt-Show «Adam Sucht Eva - Promis im Paradies». Ihre Freunde hätten sie vor der Dschungel-Teilnahme gewarnt: «Das wird wirklich nicht schön für die Zuschauer - und für Dich auch nicht.»

Schauspielerin NICOLE MIETH (26):

Als es die Serie noch gab, spielte Mieth bei «Verbotene Liebe» mit. Es gehe ihr im Dschungel ums Abenteuer und nicht ums Geld. «Ich bin berufstätig. Ich habe 2016 schon einige Sachen gemacht, die man auch nachlesen kann.»

TV-Maklerin HANKA RACKWITZ (47):

Seit 2009 ist sie in der Vox-Serie «mieten, kaufen, wohnen» zu sehen. Sie hat aber nicht nur darum Erfahrung mit Reality-Formaten: Schon 2000 zog Rackwitz in den «Big Brother»-Container ein.

FLORIAN WESS (36).

Er wird von RTL als «It-Boy» bezeichnet, mag das aber nicht: «Ich bin ein erwachsener Mann, der auch Ziele hat.»

Sänger MARC TERENZI (38):

Bekannt wurde er als Mitglied der Boyband Natural, noch bekannter als Ehemann von Sarah Connor, mit der er eine gemeinsame Reality-TV-Show und zwei Kinder bekam. Die Ehe zerbrach, und Terenzi machte in der Folge als Stripper und mit diversen Beziehungen Schlagzeilen - zum Beispiel zu Dschungel-Mitbewohnerin Gina-Lisa Lohfink. Warum er mitmacht? «Geld hilft immer.»

Model GINA-LISA LOHFINK (30):

Bekannt wurde sie als Teilnehmerin von Heidi Klums Model-Castingshow an der Seite ihrer damals noch besten Freundin Sarah «Dingens» Knappik, die schon 2011 im Dschungel war. Bundesweit machte sie im vergangenen Jahr Schlagzeilen mit einem Prozess um eine von ihr behauptete Vergewaltigung.

Fernsehsternchen KADER LOTH (44):

Das Fotomodel, das auch schon als Sängerin von sich reden machte, geht mit dem nötigen Selbstbewusstsein ins Dschungelcamp: «Ich habe mich selber entdeckt - deshalb verdien' ich ja 'nen Nobelpreis.» Und zur RTL-Show ließ sie wissen: «Ich habe im Alltag privat auch mit einigen Kakerlaken zu tun, daher ist die Angst nicht so groß.»

Fotos: Das sind die Kandidaten 2017

Das Dschungelcamp-ABC

Wissenswertes über den Dschungel von A bis Z.

A wie Abgrund. «Ich hab' schon in so viele Abgründe geguckt. Das schaff' ich jetzt auch noch», sagte Jenny Elvers im vergangenen Jahr vor ihrem Einzug ins Camp.

B wie Bob. «Dr. Bob» heißt Robert McCarron und ist gar kein Arzt, sondern Sanitäter. Von Staffel eins an passt er während der Dschungelprüfungen auf die Kandidaten auf und sagt ihnen, von welchen Tieren sie sich lieber nicht beißen lassen sollten.

C wie Castingshows. Ohne Castingshows kein Dschungelcamp. Denn das wird gerne bevölkert von Menschen, die vorher schon bei DSDS, dem «Bachelor» oder Heidi Klums Topmodel-Show zu sehen waren. Dieses Mal: Gina-Lisa Lohfink und Sarah Joelle Jahnel - und Alexander «Honey» Keen ist immerhin der Ex-Freund einer Ex-Topmodel-Kandidatin.

D wie Durian. Der botanische Name klingt besser als der gebräuchlichere: Die «Kotzfrucht» ist Teil beinahe jedes Dinners bei Dschungelprüfungen.

E wie Eklat. Der Dschungel ist immer gut für den ein oder anderen Skandal. Unvergessen die Lästerattacken von Carolin (Hacke-)Beil und der flehende Kniefall von Mathieu Carrière vor Sarah Knappik: «Unser Problem bist du. Geh weg. Bitte, bitte, bitte verlass uns!»

F wie Feuer. Das Lagerfeuer im Camp darf nie ausgehen. Nie. Darum müssen immer zwei Insassen Nachtwache halten. Eine gute Zeit, zu lästern.

G wie Grimme-Preis. 2013 war «Ich bin ein Start - Holt mich hier raus!» für den renommierten Grimme-Preis nominiert.

H wie Hartwich. Im Gegensatz zu seiner Kollegin Sonja Zietlow ist Hartwich erst seit 2013 im Dschungel-Einsatz. Er trat in die Fußstapfen des 2012 gestorbenen Dirk Bach.

I wie Icke. Thomas Häßler ist in diesem Jahr der Ex-Sportstar im Camp und stellt sich in eine Reihe mit Ex-Nationaltorwart Eike Immel und Ex-Bundesligaspieler Ailton.

J wie Jauche. Das Dschungel-Plumpsklo sorgt Jahr ein Jahr aus für Ärger, weil es immer jemanden gibt, der nicht richtig zielen kann.

K wie Känguruhoden. Ähnlich wie die «Kotzfrucht» stehen sie bei Dschungelprüfungen gerne auf der Speisekarte.

L wie Langeweile. Sie ist der größte Feind der Dschungelcamp-Zuschauer. Wenn die Kandidaten lieber schlafen, als sich anzuzicken, geht, um Dschungel-Queen Brigitte Nielsen zu zitieren, nichts «los darein».

M wie Musik. Der Titelsong der Show stammt in diesem Jahr von Fitz and The Tantrums und heißt «HandClap».

N wie Nick. Désirée Nick wurde in Staffel zwei zur ersten Dschungelkönigin gekürt. Bislang herrscht Gleichberechtigung im Dschungel. Es gab jeweils fünf Könige und Königinnen.

O wie Original. Das Dschungelcamp stammt eigentlich aus Großbritannien. Die Briten schicken für «I'm a Celebrity...Get Me Out of Here!» schon seit 2002 Möchtegern-Promis in den Urwald - und sie sind immer einen Monat vor den Deutschen dran. In der jüngsten Staffel gewann im Dezember 2016 mit Scarlett Moffatt ein Reality-TV-Sternchen.

P wie Playboy. Alle Jahre wieder erscheint eine Dame nackt im Männermagazin, bevor sie in den Urwald geht. Dieses Mal: Schauspielerin Nicole Mieth.

Q wie Quote. Das Dschungelcamp gilt nicht nur wegen des Feuers im Camp als eines der letzten großen Lagerfeuer-Formate im deutschen Fernsehen. Es fährt stets Top-Quoten ein mit einer durchschnittlichen Zuschauerzahl zwischen 4,9 Millionen (2008) und 8 Millionen (2014).

R wie Romanze. Neben all den Zickereien gibt es auch Liebe im Dschungel. 2011 bandelte Jay Khan mit Indira Weis an, auch wenn den beiden das nicht jeder abnahm. 2012 lernte Ochsenknecht-Sohn Rocco Stark Kim Debkowski kennen, die zwar inzwischen nicht mehr seine Freundin, aber die Mutter seiner Tochter ist. Mit Marc Terenzi und Gina-Lisa Lohfink ist in diesem Jahr erstmals ein Ex-Paar dabei.

S wie Sarg. Der mit Kakerlaken gefüllte gläserne Sarg darf bei Dschungelprüfungen nicht fehlen.

T wie Telefon. Das Dschungeltelefon ist die einzige Verbindung zwischen Camp und Außenwelt.

U wie Unwetter. Dauerregen macht das Camp gerne mal zu einer sehr nassen Angelegenheit. 2011 mussten die Bewohner sogar zeitweise in die Dschungeltelefon-Hütte verfrachtet werden.

V wie Videoüberwachung. Auch wenn abends im Fernsehen nur ein Bruchteil gezeigt wird: Die Kameras laufen immer mit.

W wie «What happens when we break». Jede Dschungelstaffel produziert unvergessliche Zitate. Dies stammt von Sarah Knappik aus der fünften Staffel. Sie wollte von dem Australier «Dr. Bob» wissen, was passiert, wenn die Kandidaten bei einer Prüfung brechen müssen.

X wie X. Damit wird das Ziel bei der Schatzsuche markiert, bei der zwei Kandidaten zusammenarbeiten müssen, um einen Schatz zu finden. Manchmal verbirgt sich in der Kiste Alkohol.

Y wie Yoga. Der erste Dschungelkönig Costa Cordalis vertrieb sich damit im Camp ebenso die Zeit wie Ex-Kommunarde Rainer Langhans.

Z wie Z-Promis. Medienwissenschaftlerin Joan Kristin Bleicher hält Bezeichnung der Dschungelbewohner als «C-Promis» für übertrieben.

(dpa)

Der Song zur Show: Fitz and The Tantrums - HandClap

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