Menderes ist Dschungelkönig 2016

Menderes Bağci: Mit Biss und Benehmen zur Dschungelkrone

Menderes ist Dschungelkönig 2016 | Foto: dpa

Er hat geschafft, was viele bloß ankündigen: Menderes Bağci hat im Dschungelcamp ein neues Gesicht gezeigt. Dass der 31-Jährige nicht so schnell aufgibt, bekam bislang vor allem die Jury von «Deutschland sucht den Superstar» um Dieter Bohlen zu spüren. Seit 2002 singt er konsequent in jeder Staffel der Castingshow mehr schlecht als recht vor - und kam bislang nie in die entscheidenden Runden. Er wurde eher als Lachnummer wahrgenommen.

Im Dschungel kann er nun einen echten Erfolg verbuchen, den er sich redlich verdient hat. Bei Dschungelprüfungen harrte Bağci tapfer zwischen Kakerlaken und Heuschrecken aus, wühlte sich durch Fischabfälle und ging ziemlich unerschrocken auf Tuchfühlung mit einem Strauß. Rührend bedankte er sich anschließend, dass er mitmachen durfte. Sein gutes Benehmen brachte ihm von Co-Moderatorin Sonja Zietlow unter anderem den Kosenamen «Gentlemenderes» ein. Daniel Hartwich sagte einmal treffend: «Man merkt, dass er das Herz am rechten Fleck hat.»

Zudem hielt sich der türkischstämmige Sänger, dessen Idol Michael Jackson ist, aus den Streitigkeiten weitgehend raus. Auf Nachfrage, was er etwa von der umstrittenen Mitcamperin Helena Fürst halte, wollte er sich nicht äußern. Ähnlich hatte sich beispielsweise 2011 Moderator Peer Kusmagk verhalten, der am Ende einer sehr emotionsgeladenen Staffel ebenfalls «Dschungelkönig» geworden war.

Bağci scheint kein ausgeprägtes Selbstvertrauen zu haben. So sagte er einmal: «Ich finde, es ist ja nicht negativ, wie ich bin.» Doch obwohl er schüchtern wirkt, gab er im Camp einiges von sich preis: Seine Eltern trennten sich, da war er noch ein Kind. Der Tod seines Vaters nimmt ihn noch immer mit. Bei seiner Mutter hingegen war er nicht einmal sicher, ob die von seiner Camp-Teilnahme wusste. Die Darmerkrankung Colitis ulcerosa beschäftigte ihn jahrelang. Und dann nötigte ihm Thorsten Legat die Aussage ab, dass der 31-Jährige noch nie Sex hatte. Eine Situation, die ihm ganz deutlich peinlich war.

Auf der anderen Seite waren es gerade der Fußballtrainer sowie der Entertainer Jürgen Milski, die Bağci unter ihre Fittiche nahmen. Bei beiden wirkte es zwischenzeitlich wie eine Mission. Und tatsächlich blühte der Sängerknabe auf. Und sagte sogar mal, er fühle sich im australischen Pritschenlager freier als in Deutschland - dort werde er nur ausgelacht. Das dürfte mit dem Sieg nun anders sein. (dpa)

KAKI & LAKI - SCHLAUER ALS DER DSCHUNGEL ERLAUBT

Unsere beiden Kakerlaken melden sich täglich um 6.50 Uhr und 8.50 Uhr aus Down Under ins Programm von 105'5 Spreeradio und erzählen, was sie über die Promis im Dschungelcamp denken...

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