Merkel diskutiert mit Berliner Schülern

Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einer Podiumsdiskussion mit Schülern in Berlin!

Bundeskanzlerin Angela Merkel diskutiert mit Berliner Schülern | Foto: dpa

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, die EU und europäische Themen mehr im Schulunterricht zu behandeln. Aus ihrer Sicht sollte zum Beispiel die Bedeutung des Schengen-Raumes, in dem es keine Passkontrollen gibt, thematisiert werden. «Das müsste eigentlich im Geografie- oder Europaunterricht gelehrt werden», sagte Merkel am Montag bei einer Diskussionsrunde mit Schülern an der Kurt-Tucholsky-Oberschule in Berlin-Pankow. Schließlich sei dieser Raum der Freizügigkeit zwischen Skandinavien und dem Mittelmeer eine europäische Errungenschaft.

Angesprochen auf ein Erstarken des Rechtspopulismus in Deutschland und Europa sagte Merkel: «Populisten kann man am besten das Wasser abgraben, wenn man die Gründe für Unzufriedenheit durch politisches Handeln bekämpft.» Und: «Schnelle, scheinbar einfache Lösungen - das hat noch nie in der Geschichte funktioniert.»

Die Diskussionsrunde war Teil eines EU-Projekttages, den es jedes Jahr an Schulen gibt. Überall in Deutschland standen am Montag solche Veranstaltungen mit Politikern auf dem Programm. Ziel des Projekttages ist es, bei den Schülern «Lust auf Europa zu wecken», sagte die Kanzlerin. (dpa)

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