Wählen - Wie geht das?

Alles rund ums Wählen...

Wählen | Foto: dpa

Wer für die Bundestagswahl nicht die Briefwahl genutzt hat, kann am Sonntag ins Wahllokal gehen. Die Adresse steht in der Wahlbenachrichtigung. Im Wahllokal wird der Stimmzettel ausgehändigt, nachdem man sich ausgewiesen hat. Bevor man diesen in die Wahlurne einwerfen darf, prüfen Helfer, ob man im Wählerverzeichnis steht.

Die Wahl ist geheim. Deshalb muss der Stimmzettel vor den Blicken anderer geschützt in einer Kabine gekennzeichnet werden. Anders als bei der Briefwahl wird der ausgefüllte Schein nicht in einen Umschlag gesteckt. Er muss noch in der Kabine so gefaltet werden, dass die Stimmabgabe nicht erkennbar ist, wenn der Wähler ihn in die Wahlurne wirft. In der Wahlkabine darf sich immer nur eine Person aufhalten, es sei denn, jemand ist aufgrund von körperlichen Beeinträchtigungen auf Hilfe angewiesen. Zudem darf hier nicht gefilmt oder fotografiert werden. Das Smartphone wird einem aber nicht abgenommen.

Bei der Bundestagswahl hat jeder Wähler zwei Stimmen. Er kann also jeweils ein Kreuz in der linken und rechten Spalte in den dafür vorgesehenen Kreisen machen. Mit der Erststimme wird der Vertreter des eigenen Wahlkreises bestimmt. Die Zweitstimme entscheidet darüber, mit wie vielen Köpfen eine Partei später im Bundestag vertreten ist. Auch nur ein Kreuz ist gültig. Die Entscheidung muss eindeutig erkennbar sein. Ist ein Wahlzettel nicht ausgefüllt, dann ist er ungültig - ebenso wenn er Kommentare oder Kritzeleien enthält.

Sollte man seinen Stimmzettel aus Versehen ungültig gemacht oder sich «verwählt» haben, kann man sich von den Wahlhelfern einen neuen geben lassen. Der alte muss vor ihren Augen vernichtet werden. (dpa)

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