Änderungen 2018 in Berlin

Was sich 2018 für die Berliner ändert

2018 und Berlin | Foto: dpa

Im neuen Jahr ändert sich für die Berliner manches. Das kommt zum Beispiel Eltern mit kleinen Kindern zugute. Auch Rentner und Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs dürfen sich freuen.

KINDERGÄRTEN: Der Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung in Berlin wird ausgeweitet. Vom 1. Januar an haben Eltern von Kindern ab einem Jahr das Recht auf sieben Stunden Tagesbetreuung ihrer Kleinen in einer Krippe oder Kita. Bisher waren es fünf Stunden täglich. Wer eine längere Betreuungszeit benötigte, musste dies bisher nachweisen. Dies ist künftig erst bei mehr als sieben Stunden am Tag erforderlich. Das Kita-Förderungsgesetz sieht ab 1. August auch eine Grenze für Zuzahlungen von Eltern an die Kita vor. Noch ist jedoch nicht festgelegt, wo diese Grenze liegen wird.

WOHNUNGSBAU: Für den Wohnungsbau in Berlin gelten ab 1. Januar neue Förderbedingungen. Ziel ist es, mehr preisgünstige Wohnungen in der Stadt zu schaffen. Dazu gewähren das Land und die Investitionsbank Berlin (IBB) für jede geförderte Wohnung ein zinsfreies 30-jähriges Baudarlehen bis zu 91 000 Euro. Bisher waren es maximal 64 000 Euro. Für Vermieter und Investoren gilt im Gegenzug eine Mietpreisbindung, die je nach Modell bei 6,50 Euro oder 8,00 Euro pro Quadratmeter beginnt.

EINKOMMENSTEUER: Der Grundfreibetrag steigt von 8820 Euro auf 9000 Euro. Erst ab dieser Summe müssen ledige Erwachsene ihr Einkommen versteuern. Bei Ehepaaren und eingetragenen Lebenspartnerschaften verdoppelt sich der Betrag auf 18 000 Euro.

RENTE: Wegen der gut gefüllten Rentenkasse sinkt der Beitragssatz für die gesetzliche Rentenversicherung zum 1. Januar von 18,7 auf 18,6 Prozent. Bei einem monatlichen Bruttoverdienst von 3000 Euro winkt Arbeitnehmern somit eine Entlastung von 1,50 Euro. Im Juli dürfen dann die rund 21 Millionen Rentner mit deutlich mehr Geld rechnen. Erwartet wird ein Rentenplus von etwa 3 Prozent.

KINDERGELD: Das monatliche Kindergeld wird um 2 Euro angehoben. Für die ersten beiden Kinder gibt es nun jeweils 194 Euro pro Monat, beim dritten Kind sind es 200 Euro und bei jedem weiteren Kind sogar 225 Euro.

NAHVERKEHR: Berliner und Brandenburger können im neuen Jahr zu unveränderten Preisen Bus und Bahn fahren. Anders als sonst üblich werden die Fahrscheine im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg zum Jahreswechsel nicht teurer. Hintergrund ist, dass die Preise insgesamt kaum steigen und auch die Energiekosten nicht. Auf diesen Größen beruht ein Index, nach dem sich die Ticketpreise im VBB richten. (dpa)

Wohnungsbauförderung in Berlin ab 1. Januar... »

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