Die BESTER SOMMER IN BERLIN Liste

Wir suchen die besten Tipps für den Urlaub zuhause... Machen Sie mit!

Die Corona-Krise hat vielen Berlinern bei der Urlaubsplanung für die Sommerferien einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber auch Urlaub in Berlin und Brandenburg ist toll!

Wir möchten mit Ihnen «Die 105'5 Spreeradio BESTER SOMMER IN BERLIN Liste» mit den besten Ferien- und Geheimtipps für Sie und Ihre Kids erstellen.

Welche Tipps haben Sie für den Urlaub zuhause? Schreiben Sie uns über unser Formular...

Wald.Berlin.Klima - Die Ausstellung im Wald

Am 13. April 2017 wurde im Berliner Grunewald die Ausstellung «Wald.Berlin.Klima.» eröffnet. Entlang eines ca. 4 km langen Rundweges werden an 11 Infoinseln Themen zur Anpassung der Berliner Wälder an den Klimawandel inszeniert. Erkunden Sie zahlreiche Sonderinstallationen, Holzstege und Aussichtsplattformen und entdecken Sie vielfältige Wald- und Landschaftsbilder, Wasserflächen und Moore. Ein wunderschönes Naturerlebnis und Erholung für alle Generationen.

Adresse: Havelchaussee 61, 14193 Berlin (Gegenüber des Grunewaldturms)
Öffnungszeiten: Ganzjährig geöffnet

Mehr Infos: www.berlin.de/forsten/walderlebnis/wald-berlin-klima

Weltreise durch Berlin

Auslandsreisen in den jetzigen Zeiten sind schwierig. Moderatorin Steffi Seiler ist aufgefallen, dass man die Welt auch in der Hauptstadt erkunden kann...

23.07.2020
Weltreise durch Berlin
Tipp von Steffi Seiler: Erkunden Sie die Welt in Berlin!
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Buddhistisches Haus in Frohnau

Das Buddhistische Haus in Frohnau gehört als ein ganz besonderer Ort zu den Geheimtipps in Berlin. Vor nicht ganz 200 Jahren – 1922-1924 – lässt der Berliner Arzt und Schriftsteller Paul Dahlke nach asiatischem Vorbild dieses Haus errichten für die von ihm gegründete Buddhistische Gemeinde in Berlin. Dahlkes Traum, ein Buddhistisches Haus zu schaffen, in dem Buddhisten dauerhaft leben können, ging erst 30 Jahre später nach seinem Ableben in Erfüllung. Heute ist das Buddhistische Haus in Frohnau ein wichtiges Zentrum für Buddhistische Kultur und Lehre in Westeuropa. Hier wird Achtsamkeit praktiziert und meditiert. Das Haus steht Besuchern offen.

Jeder ist eingeladen, die 73 Stufen empor zu steigen, durch das reich verzierte Elefantentor zu treten, sich auf die Stille einzulassen und auf den Wahlspruch von Dr. Paul Dahlke: Was wir tun, soll jeder sehen können. Was wir reden, soll jeder hören können. Was wir denken, soll jeder wissen können.

Adresse: Edelhofdamm 54, 13465 Berlin
Öffnungszeiten: Tempel / Meditationshalle täglich von 09.00 bis 18.00 Uhr; Bibliothek und Büro Di bis So von 09.00 bis 18.00 Uhr
Eintritt: frei

Mehr Infos: www.das-buddhistische-haus.de

WakePark Petersdorf in Bad Saarow

Die Wasserski-Seilbahn im WakePark Petersdorf bei Bad Saarow hat 4 Masten und einen Umlaufkurs von 740 Meter. Bei einer Geschwindigkeit von 30 km/h werden fortlaufend mehrere Wasserskifahrer ein- und ausgekoppelt. Wasserski, Wakeboards, Spezialski und Neoprenanzüge stehen zum Verleih bereit und können stundenweise gemietet werden.

Adresse: am See 18, 15526 Bad Saarow
Öffnungszeiten 29.06. bis 08.08.2020:
Täglich Anfängerkurse 11:00-13:00 Uhr; Öffentlicher Betrieb 13:00 bis 20:00 Uhr (ohne Reservierung)
Preise... »

Mehr Infos: www.wakepark-petersdorf.de

Berliner Unterwelten Museum

Die Berliner Unterwelten zeigen die Großstadt Berlin aus einer völlig neuen Perspektive – von unten. Berliner lernen ihre Stadt aus einem anderen Blickwinkel kennen, hier lernt man zum Beispiel ein Rohrpostnetzwerk kennen, das schon vor U-Bahn Zeiten 111 Jahre in Betrieb war. Die Unterwelten kann man nur während einer Führung entdecken, hier lernt man in Gruppen alte Bunker kennen, erfährt vieles über archäologische Funde in Berlin und stößt plötzlich auf alte Brauerei-Keller.

Auch wenn es oberirdisch sommerlich warm ist, sollte man bei diesen Touren auf warme Kleidung und festes Schuhwerk achten, denn in den geheimnisvollen Gängen unter der Erde ist es kühl. Ein guter Tipp übrigens, wenn man sich abkühlen möchte!

Aufgrund der Corona-Situation sind Tickets derzeit nur online und nicht an der Tageskasse erhältlich: Tickets ab 14,20 Euro.

Adresse: Brunnenstraße 105, 13355 Berlin
Öffnungszeiten:
Do bis So von 11.00 bis 16.30 Uhr; Mo von 10.00 bis 16.30 Uhr; Di + Mi von 12.00 bis 16.00 Uhr

Mehr Infos: www.berliner-unterwelten.de

Eat The World
Eat The World

Eat The World - Unentdeckte Kieze, versteckte Gassen, verborgene Hinterhöfe

Abseits der ausgetretenen Touristenpfade bietet Eat the World ganz besondere Stadtführungen mit außergewöhnlicher Note an: Bei Eat the World wird nämlich nicht nur entdeckt, bei Eat the World wird erschmeckt!

Lokale kleine Restaurants und Geschäfte, Feinschmecker-Läden, Patisserien und Bäckereien bieten auf jeder Eat the World Tour erlesene Kostproben ihrer Köstlichkeiten an. Abseits von Massenproduktion und Restaurantketten findet man auf einer Eat the World Tour viele regionale Produkte, mit Liebe hergestellt und zubereitet. Die inhabergeführten Läden überzeugen nicht nur durch hervorragende Qualität, sondern auch durch Herzlichkeit. Und genau darum geht es bei Eat the World: Individualität in der Menge suchen, den Blick für das Besondere öffnen – und somit echte Schätze entdecken.

Natürlich kommt auch Historisches, Aktuelles und Wissenswertes der gewählten Stadt nicht zu kurz. Unsere erfahrenen Guides kennen ihre Viertel wie die eigene Westentasche, verfügen über Insiderwissen und haben viele Geheimtipps parat. Sie berichten Überraschendes und lenken den Blick auf das Ungesehene abseits der klassischen Sehenswürdigkeiten.

Mehr Infos: www.eat-the-world.com

Stand Up Paddling in Berlin

Sie sind im Sommer auf fast jedem See zu sehen: Menschen, die aufrecht mit einem Paddel in ihren Händen auf einem Brett stehen und langsam über das Wasser gleiten. Stand Up Paddling ist absolut im Trend! Berlin-Reporter Toni Schmitt hat das Stehpaddeln im Test-Pool des SUP-Shops Berlin an der Goerzallee in Zehlendorf ausprobiert... Sein Fazit? Jetzt Reportage anhören:

Stehpaddeln
Stehpaddeln, Foto: dpa
17.07.2020
Stand Up Paddling mit Toni Schmitt
Berlin-Reporter Toni Schmitt hat das Stehpaddeln im Test-Pool des SUP-Shops Berlin ausprobiert...
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Stand Up Paddling - Verleiher in Berlin:
www.steh-paddler.com
www.nalani-supsurfing.com
standup-wannsee.de
www.wassersportcenter-berlin.de
wasserlaeufer.berlin/Die-Boards

Körnerpark in Neukölln

Der Körnerpark in Neukölln ist so schön, dass hier schon Filme gedreht worden sind, zum Beispiel Kokowäh mit Til Schweiger. Vor etwas mehr als 100 Jahren war hier eine schnöde Kiesgrube, die der Unternehmer Franz Körner der Stadt Rixdorf schenkte, unter der Bedingung, dass hier ein Park entstehen solle. Der neobarocke, also symmetrisch angelegte Park ist mit 2,4 Hektar eher einer der kleinen Parks in Berlin, aber ein besonderes Kleinod. Im schönen Zitronencafé, das sich in der zum Park gehörenden ehemaligen Orangerie befindet, kann man unter Palmen Kaffee und Kuchen, Säfte und Kleinigkeiten verspeisen. Neben der Orangerie befindet sich auch eine kleine kommunale Galerie, die kostenlos geöffnet ist und zeitgenössische Kunst zeigt.

Der Körnerpark lag bis zu Schließung des Flughafens Tempelhof in dessen Einflugschneise und hat Zeiten des Verfalls erlebt. Der Park wurde aber 2004 unter Denkmalschutz gestellt und nach und nach rekonstruiert. Neben dem Märchenbrunnen im Volkspark Friedrichshain und der Kaskade am Lietzensee gilt der der Körnerpark heute als das bedeutendste Zeugnis neobarocker Gartengestaltung in Berlin.

Adresse: Schierker Straße 8, 12051 Berlin
Eintritt: kein Eintritt

Mehr Infos: www.körnerpark.de

Ziegeleipark Mildenberg

Einst wurden hier Milliarden Ziegel hergestellt und für die wachsende Großstadt nach Berlin verschifft. Bei Mildenberg wurden Tonvorkommen entdeckt und zu Anfang des 20. Jahrhunderts entstand bei Mildenberg eins der größen zusammenhängenden Ziegeleigebiete Europas. Heute ist hier ein 40 Hektar großer Erholungspark, der gleichzeitig Industriedenkmal ist und spannende Eindrücke von Technikgeschichte vermittelt.

Es ist immer noch viel Industrie-Architektur zu sehen, dazwischen fahren verschiedene Feldbahnen und es gibt viel Platz für Familien mit Kindern zum Erkunden und Toben. Es gibt eine Abenteuerspielwiese mit Riesenrutsche, eine Wasserseilfähre, man kann Gokart fahren und man kann auf der Picknickwiese picknicken und an der Picknickstelle sogar baden.

Adresse: Ziegelei 10, 16792 Zehdenick
Öffnungszeiten: täglich 10.00 bis 18.00 Uhr (Einlass bis 17.00 Uhr)
Eintritt: Erwachsene 8,- Euro; Kinder + Jugendliche (4-14 Jahre) 4,- Euro; Ziegeleibahn-Führerschein 10,- Euro

Mehr Infos: ziegeleipark.de

Kamelhof Nassenheide

Um auf einem Kamel zu reiten, muss man keine Fernreise buchen, denn das geht auch im Berliner Umland – auf dem Kamelhof Nassenheide im Löwenberger Land, ca 20 km nördlich von Berlin. Egal, ob man mit den ungewöhnlichen Tieren lieber Kuscheln, Reiten oder Wandern möchte, hier ist das alles möglich, allerdings so, dass für die Tiere kein Stress entsteht. Im Moment ist ein Besuch besonders schön, denn einige der Kamelstuten haben Fohlen, die sehr niedlich sind. Die angebotenen Programme haben lustige Namen wie auf „Du und Du“ mit dem Kamel, Kamel-Walk oder Erlebnisstunde Kamel. Der Kamelhof Nassenheide ist ein sehr kleiner Betrieb, allgemeine Öffnungszeiten gibt es nicht. Besucher sind herzlich willkommen, werden aber gebeten sich persönlich anzumelden. Überlaufen oder eng ist es dort daher niemals. Die speziellen Programme werden nur mit Termin angeboten, in Kleinstgruppen und unter freiem Himmel. Die Besucher werden gebeten, keine Hunde mitzubringen.

Adresse: Am Dorfanger 12, 16775 Löwenberger Land
Öffnungszeiten: Voranmeldungen nötig - Mail an info@kamel-hof.de oder Tel. 0 177 - 30 195 30 (tgl. von 10.00 bis 18.00 Uhr erreichbar)
Preis Erlebnisstunde Kamel (Spielen, Kuscheln, Streicheln, Fotos machen, reiten mit Kamelen im Sand) - 60 Minuten kosten 70,- Euro für bis zu 4 Personen

Mehr Infos: www.kamelhof-nassenheide.de

Moorwiese in Buch

Die Moorwiese in Berlin-Buch ist ein pädagogisch betreuter Abenteuer-Spielplatz für Kinder und Jugendliche von 6 - 16 Jahren, die selbständig nachmittags kommen. Hier können sich Kinder eine Hütte bauen, mit den Elementen Feuer, Wasser, Erde, Luft spielen, Tiere pflegen (bald soll es wieder Schafe geben) und alte Handwerke erproben. Diese Angebote sind kostenfrei. Samstags sind Familien eingeladen, die Erfahrungen mit ihren Kindern zu teilen oder einfach einen Kindergeburtstag zu feiern.

Als Archäologiespielplatz können sich hier Kinder spielerisch mit der Steinzeit, der Bronzezeit, der Eisenzeit und dem Frühmittelalter auseinandersetzen, was an die interessanten Grabungsbefunde in Berlin Buch anknüpft. Die Kinder rekonstruieren kleine Gebäude aus den angesprochen Zeitaltern, bauen Pfeile, lernen Bogenschießen oder Speere schleudern oder Zinn gießen. Neben der offenen Arbeit mit Kindern am Nachmittag können hier Schulklassen ein kostenpflichtiges Angebot für den handlungsorientierten Unterricht buchen.

Adresse: Archäologie- und Abenteuerspielplatz MOORWIESE, Wiltbergstraße 29a, 13125 Berlin-Buch
Sommeröffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag von 13.30 bis 18.30 Uhr; Samstag - Familientag 13.00 bis 18.00 Uhr

Mehr Infos: www.mooor.de

Neu-Venedig entdecken

Zwischen Müggelsee und Dämeritzsee versteckt sich einer der lauschigsten und ungewöhnlichsten Orte in Berlin: die Häusersiedlung Neu-Venedig. Die Wohn- und Wochenend-Siedlung ist nicht mit einem Spreewaldkahn oder einer venezianischen Gondel erreichbar, sondern nur mit einem Kanu oder schmalem Boot. Hier verzweigt sich die Müggelspree in 5 Kanäle, 13 Brücken gibt es und man fühlt sich wie in Venedig. Die meisten Grundstücke hier sind Wassergrundstücke, die über einen Bootssteg verfügen. Die Gegend ist so schön, dass über Neu-Venedig Fotobände und Bücher entstanden sind.

Das Gebiet gehörte Ende des 19. Jahrhunderts zu Sumpfwiesen, die entwässert werden sollten, daher die Kanäle. Heute gibt es dort aber kein Dauerwohnrecht aus Gründen des Hochwasserschutzes. Die Gegend ist ein beliebtes Ausflugsziel, zum Beispiel mit dem Fahrrad. Man sollte allerdings die Ruhe und Privatsphäre der Anlieger schützen und weder Lärm und Müll verursachen, damit dieses Kleinod noch lange erhalten bleibt.

Adresse: Fürstenwalder Allee, 12589 Berlin
Eintritt: frei

Mehr Infos: www.neu-venedig.de

Tipp von Thomas Engelke: Ortsnamen-Lotto Brandenburg

03.07.2020
Ortsnamen-Lotto Brandenburg
Tipp von Thomas Engelke: Ortsnamen-Lotto Brandenburg
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Afridun Amu 2 - Credit Miguel Sacramento: Wellenwerk
Afridun Amu 2 - Credit Miguel Sacramento: Wellenwerk

Wellenwerk Berlin - Surfen in der Halle

Das «Wellenwerk» befindet sich in einer alten Industriehalle auf dem früheren Gelände der Wasserbetriebe an der Landsberger Allee. Die sogenannte stehende Welle wird in einem etwa 10 mal 18 Meter großen Wasserbecken durch zehn elektrisch betriebene Pumpen erzeugt. Wasser aus einem zweiten Becken schießt aus Öffnungen auf eine Art Unterwasserrampe, staut sich in dem Surfbecken auf und bildet die große Welle. Sie befindet sich in dem Becken immer an der gleichen Stelle, vergleichbar mit einer Stromschnelle in einem Fluss.

Weil sich die Geschwindigkeit des Wassers und die Höhe der Welle einstellen lassen, soll die Anlage für Anfänger und Könner gleichermaßen geeignet sein. Angeboten werden auch Übungsstunden mit einer Haltestange.

Adresse: Landsberger Allee 270, 10367 Berlin

Mehr Infos: wellenwerk-berlin.de

Grunewaldturm

Mitten im Wald, hoch über den Ufern der Havel, steht der Grunewaldturm wie ein Kleinod verspielter Backsteinarchitektur. Von der Aussichtsplattform hat man einen herrlichen Rundblick über die Landschaft, und am Fuß des Turms können sich Besucher in einem Restaurant mit Terrasse kulinarisch verwöhnen lassen. Der rote Backsteinturm ist 55 Meter hoch und steht auf einem Hügel, dem Karlsberg. Besucher, die die rund 200 Stufen zur überdachten Aussichtsplattform bewältigt haben, befinden sich in 36 Metern Höhe über dem Boden und etwa 86 Meter über dem Wasserspiegel. Weit über die Baumwipfel hinweg reicht der Blick über Havel und Grunewald, bei gutem Wetter schaut man von hier oben bis nach Potsdam.

Adresse: Havelchaussee 61, 14193 Berlin
Öffnungszeiten: Täglich 10.00 bis 22.00 Uhr

Mehr Infos: www.visitberlin.de/de/grunewaldturm

Dicke Marie

Die „Dicke Marie“ ist der älteste Baum in Berlin und ein Geheimtipp im Tegeler Forst. Sie ist eine wirklich altehrwürdige Stieleiche, unter der schon das berühmte Berliner Gelehrten-Brüderpaar Alexander und Wilhelm von Humboldt gespielt haben. Sie haben übrigens dem Baum auch seinen Namen gegeben! Der Legende nach haben die Brüder den Baum nach einer wohlbeleibten Köchin im Tegeler Schloss benannt, wo sie Jugendjahre verbrachten. Auch Johann Wolfgang von Goethe hat den Baum besucht und sich an seinem Schatten erfreut.

Die Dicke Marie ist mit 18,5 Metern Höhe und einer stattlichen Baumkrone von 18 Metern immer noch imposant. Es gibt verschiedene Schätzungen, wie alt die „Dicke Marie“ tatsächlich ist. Meist wird ihr Alter mit 800 Jahren angegeben. Damit wäre sie älter als die Stadt selbst und hätte schon von mittelalterlichen Minnesängern bis hin zu jugendlichen Smartphone-Nutzern so ziemlich alles gesehen. Die Dicke Marie ist nicht weit entfernt von der Tegeler Hafenbrücke, wer möchte kann in der Nähe noch einen weiteren berühmte Baum besuchen: Auch die Humboldt Eiche liegt im Tegeler Forst.

Adresse: Tegeler Forst, An der Malche 1, 13507 Berlin
Eintritt: kein Eintritt

Mehr Infos: www.visitberlin.de/de/dicke-marie

Waldhaus an der Havelchaussee

Seit 1902 ist das Waldhaus ein Ort der guten Speisen in einer gemütlichen Atmosphäre mitten in Berlin - Zehlendorf. Ihnen wird eine bodenständige deutsche Küche geboten, die sich vor allem durch ihr frisches Angebot von heimischen Produkten auszeichnet. Im Sommer freut sich das Waldhaus Sie im Sommergarten begrüßen zu dürfen und SIe mit Speisen vom Buchenholzkohlegrill zu begeistern.

Adresse: Havelchaussee 66, 14193 Berlin
Öffnungszeiten: Täglich von 10.30 Uhr bis 17.00 Uhr

Mehr Infos: www.waldhaus-zehlendorf.de

Siegessäule

Die Siegessäule ist ein wichtiges Wahrzeichen für Berlin und aus dem Stadtbild der Hauptstadt nicht mehr wegzudenken. In den 80er Jahren spielte sie in Wim Wenders „Der Himmel über Berlin“ eine tragende Rolle. 2008 hielt Barack Obama hier eine Rede, noch bevor er US-Präsident wurde und die Love-Parade feierte hier ihre Abschlusskundgebungen. Aber wer weiß noch aus dem Stehgreif, welchen Sieg die 8.32 hohe goldene Viktoria auf der Siegessäule eigentlich feiert? Kleiner Tipp: Es sind gleich drei: die Siege Preußens in den Jahren 1864, 1866 und 1870/71 gegen Dänemark, Österreich und Frankreich. Die etwas ermattete Goldelse wurde im Mai 2011 nach 13 monatiger Sanierung wiedereröffnet und strahlt seitdem wieder golden über dem Großen Stern.

Jetzt hat sie auch den Corona-Lockdown überstanden.

Adresse: Großer Stern, 10557 Berlin
Öffnungszeiten: Täglich 09.30 bis 18.30 Uhr (bis Oktober)
Eintritt:
Erwachsene 3,50 Euro; erm. 3,- Euro; Kinder unter 5 Jahre frei

Der Besuch ist nicht barrierefrei, man muss 285 Stufen überwinden. Aber es lohnt sich: Der Blick von der 67 Meter hohen Siegessäule über den Tiergarten ist phänomenal.

Mehr Infos: www.visitberlin.de/de/siegessaeule

Baumkronenpfad Baum & Zeit

Wieder geöffnet hat auch der Baumkronenpfad Baum & Zeit in Beelitz, da kann man wirklich tief Luft holen. Auf dem Gelände war ja mal eine Lungenheilanstalt, wo Berliner vor 100 Jahren bei Lungenleiden Linderung fanden. Heute gibt es einen Baumkronenpfad, wo man das Gelände der ehemaligen Beelitz Heilstätten von oben anschauen und unter rauschenden Baumwipfeln spazieren kann. Das gesamte Gelände gilt als größtes Flächendenkmal Deutschlands. Der Baumkronenpfad beginnt an einem 40 Meter hohen Ausgangsturm im südlichen Teil des Areals. Von dort aus führt der Weg in luftiger Höhe zwischen Kiefern und Laubbäumen über das Gelände des früheren Lungensanatoriums. Die Konstruktion spannt sich auch über die Ruine der Frauenklinik, auf deren Dach inzwischen selbst ein kleiner Wald wächst.

Aktuell ist der Baumkronenpfad wieder geöffnet, allerdings gibt es einige wenige Einschränkungen: Eine neue Wegführung soll Besucherströme so leiten, dass keine Staus entstehen. Dadurch ist der Park allerdings nicht mehr komplett barrierefrei und es gilt in Teilbereichen Maskenpflicht. Der Baumkronenpfad liegt ca. 50 km südwestlich von Berlin und ist gut mit dem Auto und der Bahn zu erreichen.

Adresse: Straße nach Fichtenwalde 13, 14547 Beelitz-Heilstätten
Öffnungszeiten: Mo bis Fr 11.00 bis 18.00 Uhr; Sa und So 11.00 bis 17.00 Uhr
Eintritt: 11,- Euro, Kinder + Jugendliche (7-17 Jahre) 8,- Euro

Mehr Infos: baumundzeit.de

Die Provence in Berlin

Tipp von Spreeradio-Moderatorin Steffi Seiler: Warum nach Frankreich reisen, wenn die Provence direkt vor der Haustür zu finden ist...?!? An der Eberswalder Straße aussteigen und Richtung Mauerpark spazieren.

23.06.2020
Die Provence in Berlin
Tipp von Steffi Seiler: Die Provence direkt vor der Haustür - an der Eberswalder Straße, Richtung Mauerpark
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