40_Jahre_Ballonfluch_62637582.jpg
40 Jahre Ballonflucht aus der DDR (Foto: Gregor Fischer/dpa)

Ballonflucht aus DDR 1979 - Familie versteht DDR-Nostalgie nicht

Die Thüringer Familie Strelzyk, die 1979 mit einem Heißluftballon die innerdeutschen Grenze überwand und in die Bundesrepublik floh, kann jegliche Formen von nostalgischer DDR-Erinnerung nicht verstehen. «Ich kann mich damit überhaupt nicht anfreunden», sagte Frank Riedmann (56), der die Flucht als Jugendlicher mitmachte und später seinen Nachnamen änderte, am Donnerstag in Berlin. «Ich kann aus meiner Sicht sagen: Ich brauche das nicht nochmal.»

Zum 40. Jahrestag des Ballonflugs am 16. September 2019 besuchte Riedmann am Donnerstag zusammen mit seiner Mutter Doris Strelzyk (72) und seinem Bruder Andreas (51) das Mauermuseum am Checkpoint Charlie, dem ehemaligen Berliner Grenzübergang. Dort sind die Ballongondel und ein Teil der Hülle ausgestellt. Der Vater, Peter Strelzyk, starb 2017. (dpa)

40_Jahre_Ballonfluch_62637358.jpg
Frank Riedmann (l-r), Doris Strelzyk und Andreas Strelzyk, Zeitzeugen und DDR-Flüchtlinge, stehen im Mauermuseum am Checkpoint Charlie unter dem Ballon und Korb des von der Familie Strelzyk (Foto: Gregor Fischer/dpa)