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Mondlandung von «Apollo 11» (Foto: Nasa/dpa)

Gerst, Mondstein und ein Fest - Berlin erinnert an die Mondlandung

50 Jahre nach der Mondlandung haben Interessierte in Berlin einige Gelegenheiten, sich mit dem historischen Ereignis auseinanderzusetzen. Promi-Besuch bekommt etwa das Zeiß-Großplanetarium: Es feiert am Samstag (ab 14.00 Uhr) ein Mondfest, zu dem sich Astronaut Alexander Gerst angekündigt hat. «Astro-Alex» hält nach Angaben der Stiftung Planetarium Berlin einen Vortrag über seine Mission auf der internationalen Raumstation ISS. Daneben sind mehrere Programmpunkte der Mondlandung gewidmet, für Kinder gibt es Experimentierstationen.

Zum Jubiläum bringen die Großplanetarien zudem ein neues Programm an den Start: «Die Apollo-Story - Capcom Go!». Es schlägt laut Ankündigung einen Bogen vom ersten «kleinen Schritt» bis in die heutige Zeit. Von Donnerstag an steht es auf dem Spielplan, beim Mondfest ist eine Kurzversion zu sehen.

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50 Jahre Mondlandung: Die Besatzung von «Apollo 11», die Astronauten Neil Armstrong (l-r), Michael Collins und Edwin «Buzz» Aldrin (Foto: -/Nasa/dpa)

Unterdessen ist im Foyer des Naturkundemuseums ab Samstag eine kleine Themenausstellung zur Mondlandung zu sehen, wie die Einrichtung mitteilte. Ausgestellt werde etwa eine Mondprobe: Die 118 Gramm Basaltgestein wurden 1972 bei der Apollo-17-Mission gesammelt. Das Museum holte die Gesteinsprobe von der US-Raumfahrtbehörde Nasa aus Houston/Texas. Als Leihgabe bleibt sie bis 11. Oktober in Berlin.

Solche Steine sind für Wissenschaftler bis heute interessant, etwa weil sich daraus Erkenntnisse über die Entwicklung des Mondes gewinnen lassen. Eigene Fragen über den Mond können Interessierte am Samstag von 11.00 bis 16.00 Uhr vor Ort an Experten aus Planetologie, Meteoritenforschung, Kosmochemie und Physik richten. (dpa)

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