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Babylon Berlin (Foto: ARD Degeto/X-Filme/Beta Film/Sky)

Dreharbeiten für neue «Babylon Berlin»-Staffel dauern noch bis Mai

Die Dreharbeiten für die neue Staffel der historischen Krimiserie «Babylon Berlin» sollen Anfang Mai 2019 abgeschlossen sein. Zu sehen sind die zwölf neuen Episoden, die auf Volker Kutschers Kriminalroman «Der stille Tod» basieren, Ende 2019 bei Sky und dann im Herbst 2020 im Ersten, wie Sky Deutschland, ARD Degeto, WDR und X Filme am Montag in Berlin mitteilten.

Der zweite Fall nach einem Roman aus der Bestsellerreihe um den jungen Kommissar Gereon Rath (Volker Bruch), der 1929 aus Köln nach Berlin versetzt wird, spielt in der Filmbranche. Die ersten 16 Episoden von «Babylon Berlin» nach Kutschers Roman «Der nasse Fisch» hat Sky bereits 2017 gezeigt, bei der ARD liefen sie in diesem Herbst.

Neben Volker Bruch ist erneut Liv Lisa Fries als Charlotte Ritter in einer der Hauptrollen zu sehen. Auch Lars Eidinger, Fritzi Haberlandt, Jördis Triebel und Hannah Herzsprung sind in der dritten Staffel wieder dabei. Neu im «Babylon Berlin»-Ensemble sind unter anderem Meret Becker, Sabin Tambrea, Ronald Zehrfeld, Martin Wuttke und Peter Jordan. (dpa)

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Babylon Berlin (Foto: Sky/dpa)

BABYLON BERLIN

Gerade wurden Statisten für die neue Staffel der Serie «Babylon Berlin» gesucht. Die Leute sollten aussehen wie in den 20er Jahren. Also: bitte keine Bewerber mit moderner Solariumsbräune, Piercings und sichtbaren Tattoos. «Babylon Berlin» lebt von den Kostümen, den Kulissen und dem Flair der wilden Jahren vor der Nazi-Zeit. Der erste Teil der Verfilmung der Krimi-Bestseller von Volker Kutscher war mit fast 40 Millionen Euro das größte deutsche Serienprojekt.

Zum Start im vergangenen Jahr war es eine Kraftprobe: Kann Deutschland mit Schwergewichten wie «Mad Men» und «The Crown» mithalten? Es sieht danach aus. Der Mythos Berlin zieht international. Die Serie verkaufte sich in mehr als 90 Länder und bekam mehrere Preise. Zuerst lief «Babylon Berlin» im Abo-Sender Sky, dort als großer Erfolg verbucht.

Im Fernsehen ist «Babylon Berlin» keine Serie, bei der man bequem nebenher Bügeln oder aufs Handy gucken kann. Man muss bei der Handlung aufpassen. Die Regisseure und Autoren Tom Tykwer, Henk Handloegten und Achim von Borries haben bei der Verfilmung der 500 Seiten einige Schippen drauf gelegt. Ob Kulissen, Maske, Tänzer oder Musiker: Die Serie hat Swing.

Gedreht wurde zum Teil in den Kulissen von Potsdam-Babelsberg. Die Serie zeigt finstere Hinterhöfe oder das verruchte Varieté «Moka Efti» mit Tänzerinnen im Bananen-Rock. Einiges gab es wirklich: etwa die Rote Burg, das Polizeipräsidium am Alexanderplatz, oder den legendären Berliner Ermittler Ernst Gennat, Spitzname Buddha.

Wer als Leser gespannt ist, wer den Part der Hauptfiguren bekommt, wird nicht enttäuscht: Volker Bruch als Kommissar Gereon Rath und Liv Lisa Fries als seine Kollegin Charlotte Ritter sind richtig gut. Außerdem machen viele bekannte Schauspieler mit, darunter Peter Kurth, Lars Eidinger, Jördis Triebel, Fritzi Haberlandt, Hannah Herzsprung und Benno Fürmann.

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Babylon Berlin (Foto: ARD Degeto/X-Filme/Beta Film/Sky)

Zur Handlung: Es ist das Jahr 1929. Kommissar Rath verschlägt es aus Köln nach Berlin zur Sittenpolizei. Er bekommt es dort mit einem Pornoring zutun - und muss erst noch seine Rolle bei den neuen Kollegen finden. Rath hat ein Kriegstrauma, er braucht gegen das Zittern die kleinen Ampullen in seiner Tasche. Seine Kollegin Charlotte Ritter erfährt davon - sie hat aber selbst auch ein Geheimnis.

Natürlich geht es um mehr: etwa um das Elend in den Armenvierteln, die Exzesse im Nachtleben und die Arbeit der Polizei in einer Stadt, die brodelt, um historische Ereignisse wie die Straßenschlacht im «Blutmai». Laut der Macher ist es «die erste deutsche TV-Serie, die die politische Entwicklung der Weimarer Republik in allen Facetten und Gesellschaftsschichten erzählt». Das Buch ist frei interpretiert, manches wirkt etwas kulissenhaft. Autor Volker Kutscher fand die Serie «wunderbar». Ob es dem «Tatort»-Publikum auch so geht? (dpa)

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Babylon Berlin (Foto: ARD Degeto/X-Filme/Beta Film/Sky)

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