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Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA) (Foto: Wolfgang Kumm/dpa)

BKA-Chef Münch verteidigt Pläne zu Kontrolle von Digitalgeräten - «digitale Zeugen» wichtig

Der Präsident des Bundeskriminalamtes, Holger Münch hat Pläne zur Überwachung digitaler Geräte verteidigt. Die Innenministerkonferenz will kommende Woche über das Thema beraten. «Es geht nicht darum, dass wir als Sicherheitsbehörden in Kühlschränke und Wohnungen horchen wollen, das darf und kann nicht sein», sagte Münch dem Berliner Radiosender 105‘5 Spreeradio.

Es könne aber auf der anderen Seite auch nicht sein, «dass, wenn wir digitale Zeugen haben, zum Bespiel nach einem Tötungsdelikt, wir nicht wissen, dass man sie auswerten kann.» Es gehe insgesamt um die Frage, «wie wir als Sicherheitsbehörden in der digitalen Welt Spuren sichern, die wir früher immer nur analog gesichert haben.»